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Unwahre Behauptung an meinen Arbeitgeber

| 20.02.2015 09:32 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Behauptet jemand zu Unrecht, beleidigt worden zu sein, könnte eine Straftat wegen übler Nachrede vorliegen. Ein Strafverfahren wird allerdings oft eingestellt und der Anzeigensteller auf das sog. Privatklageverfahren verwiesen, bei dem er selbst quasi Staatsanwalt spielen muss.

Guten Abend, folgende Situation:

Gestern Nachmittag musste ich meinen PKW umparken, da ein LKW aus einer Einfahrt herausfahren wollte. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich auf der Arbeit. Der LKW stand auf dem Grundstück eines benachbarten Unternehmens. Die zwei Betriebe liegen sich also gegenüber.
Als ich nun also mein Auto umparken wollte, griff mich der LKW-Fahrer verbal an: "Wenn du deine Karre nicht gleich bewegst, passiert was", "Das nächste Mal fehlt dir deine Stoßstange" usw. Dabei blieb ich mit meinen Äußerung doch relativ gelassen.

Danach, als ich wieder zu meinem Arbeitsplatz zurückgekehrt war, wurde ich zu meinem Vorgesetzten zitiert. Die benachbarte Firma hätte sich über mich beschwert, dass ich den oben genannten Fahrer beleidigt hätte.

Die Frage ist nun: Ist es rechtens, dass der LKW-Fahrer veranlasst hat, dass ich vor meinem Arbeitgeber ins falsche Licht gesetzt werde? Gibt es hierzu evtl. Regelungen im Arbeitsrecht? Hätte eine Anzeige meinerseits Erfolgschancen? Mir kam der Gedanke, ein anderer hätte vllt. seinen Job verlieren können wegen so einer unwahren Beschwerde.

Ich bedanke mich!


Einsatz editiert am 20.02.2015 09:40:27

Sehr geehrter Fragesteller,

im Arbeitsrecht gibt es keine Regelungen für einen solchen Fall, es könnte aber eine üble Nachrede im Sinne des § 186 BGB gegeben sein. Sie können hier eine Anzeige erstatten, allerdings ist es in solchen Fällen erfahrungsgemäß so, dass Sie auf den sog. Privatklageweg verwiesen werden, bei dem Sie quasi selbst den Staatsanwalt spielen müssten.

Soweit Sie von Ihrem Arbeitgeber eine Abmahnung erhalten, können Sie gegen diese vorgehen. Ein Grund für eine Kündigung dürfte selbst bei Wahrunterstellung der Vorwürfe ohne ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit und entsprechenden Abmahnungen nicht gegeben sein. Ich verstehe Sie aber auch so, dass Ihr Vorgesetzer es bei der mündlichen Ermahnung belassen möchte.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.02.2015 | 19:01

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