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Untervermietung Umsatzsteuer

| 13.10.2021 18:17 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
eine umsatzsteuerlicher Gewerbetreibender A (Gastro) hat für seine Tätigkeit einen Mietvetrag über Geschäftsräume mit einem Vermieter B abgeschlossen. Der Vermieter B optiert zur Umsatzsteuer. So weit so gut. Der Mieter A vermietet einen Raum unter, an einen gewebetreibenden Kleinunternehmer C. Die Untervermietung wurde vom Hauptvermieter B genehmigt. Nun die Frage. Wenn die Hauptmieterin A dem Untermieter C nun eine Rechnung über den beanspruchten Mietanteil ausstellt, muss hier die Umsatzsteuer berechnet werden oder hat der Vermieter A gegenüber dem Untervermieter C ein Optionsrecht, so dass er den Mietanteil ohne Umsatzsteuer berechnen kann?
Beste Grüße
Gerd Müller

14.10.2021 | 13:51

Antwort

von


(202)
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10245 Berlin
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Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Sie als Untervermieter könne sich dazu entscheiden, hinsichtlich Ihrer Untervermietung an den Kleinunternehmer nicht zur Umsatzsteuer zu optionieren. D.h. Ihre Umsätze bleiben umsatzsteuerfrei siehe § 4 UStG.

Fraglich ist allerdings, was Sie im Mietvertrag mit Ihrem Vermieter als Mieter vereinbart haben. Denn wenn Sie umsatzsteuerfrei vermieten, erzielen Sie Umsätze ohne Umsatzsteuer, welche den Vorsteuerabzug des Vermieters tangieren kann, da Sie als Mieter keine umsatzsteuerpflichtigen Leistungen erbringen.

Daher sollten Sie mit Ihrem Vermieter sprechen und den Sachverhalt besprechen. Je nach Ergebnis dieser Besprechung optionieren Sie zur Umsatzsteuer oder nicht.

Ansonsten können Sie auch ohne Besprechung zur Umsatzsteuer optionieren und eine Rechnung mit Umsatzsteuer ausstellen, wodurch der Kleinunternehmer höhere Kosten hat.


Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt



Bewertung des Fragestellers 16.10.2021 | 07:45

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Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Erbrecht