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Unterschriftenfälschung Bauspardarlehen


12.07.2006 13:15 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Liebe Rechtsanwälte,

mein Vater ist letzten Monat verstorben. Im April diesen Jahres hat er einen Bauspardarlehen über 30.000 Euro aufgenommen. Um das Darlehen zu erhalten, hat er meine Mutter als Gesamtschuldnerin eintragen lassen und ihre Unterschrift gefälscht. Meine Mutter wusste von dem Darlehen nichts.

Meine Frage ist nun: Hat meine Mutter irgendwelche Vorteile und wenn ja welche, wenn sie die Unterschriftenfälschung angibt? Oder spielt das nach dem Tod meines Vaters keine Rolle mehr?

Herzlichen Dank

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Es handelt sich um eine etwas heikle Situation, da keine schlafenden Hunde geweckt werden sollen. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass die Bank nicht auf Ihre Mutter zukommen wird.

Der Tod Ihres Vaters hat für die Möglichkeit der Inanspruchnahme Ihrer Mutter keine Relevanz, sollte Sie als Schuldnerin eingetragen sein. Sowohl die Erben als auch Ihre Mutter kommen als Anspruchgegner in Frage.

Ich würde trotzdem raten, die Bank auf die Umstände der Kenntnisnahme des Vertrags hinzuweisen und darzulegen, dass Ihre Mutter bis zu diesem Zeitpunkt nichts von dem Darlehen wusste und v. a. keine Unterschrift geleistet hat.

Sollte die Bank trotzdem an Ihre Mutter herantreten, rate ich Ihnen dringend, einen Anwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen. Die erfolgreiche Abwehr des Anspruchs hängt von Verschiedenem ab.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 12.07.2006 | 14:09

Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich hätte allerdings noch eine Nachfrage.
Was bedeutet ihr Satz "Sollte die Bank trotzdem an Ihre Mutter herantreten" konkret?
Bedeutet es, dass die Bank, nachdem sie von der Unterschriftenfälschung erfahren hat, nichts an den Rückzahlungsmodalitäten ändert?

Welches Spezialgebiet sollte ein Anwalt für diesen Fall mitbringen? Strafrecht oder Vertragsrecht?

Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.07.2006 | 14:30


Die Bank wird möglicherweise an Ihre Mutter herantreten, wenn Sie keine anderweitige Befriedigung erfährt. In dem Fall ginge sie davon aus, dass Ihre Mutter sehr wohl unterschrieben hat.

Der Anwalt sollte sich v. a. mit dem Bankrecht auskennen. Eine strafrechtliche Komponente scheidet vorerst aus.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

RA Timm

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.07.2006 | 14:30


Die Bank wird möglicherweise an Ihre Mutter herantreten, wenn Sie keine anderweitige Befriedigung erfährt. In dem Fall ginge sie davon aus, dass Ihre Mutter sehr wohl unterschrieben hat.

Der Anwalt sollte sich v. a. mit dem Bankrecht auskennen. Eine strafrechtliche Komponente scheidet vorerst aus.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

RA Timm

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