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Unterschrift unter Versicherungsverträgen


14.11.2006 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch



Ich habe einen langjährigen Kunden in einer Versicherungsagentur. Mit diesem Kunden hatte ich ein freundschaftliches Verhältniss. Der Kunde hat bei mir mehrere Versicherungen abgeschlossen, diese immer mündlich und auf "Zuruf". Darunter auch eine private Krankenversicherung und eine Lebensversicherung. Die Beiträge wurden immer gezahlt. Nun haben wir festgestellt, das die Verträge nicht von dem Kunden unterschrieben wurden sondern von einer Mitarbeiterin.
Zwischenzeitlich hat ein Konkurenzvertreter Antragskopien bei der Gesellschaft angefordert und es wurde festgestellt das die Anträge nicht vom Kunden sondern von jemand anders unterschrieben wurden. Der Kunde fordert die Rückabwicklung unter Rückforderung sämtlicher Beiträge.

Meine Frage: Liegt eine strafbare Handlung vor? Effektiv ist dem Kunden kein Schaden entstanden. Im Gegenteil: Schäden wurden immer pünktlich gezahlt.
Ggf. benötige ich den Namen eines guten Anwalts.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Sachverhaltsschilderung ist nicht ganz eindeutig.

Daher zuerst eine kurze Zusammenfassung meinerseits. Zur eventuellen Richtigstellung bitte ich die kostenlose Nachfragemöglichkeit zu nutzen.

Sie vermitteln Versicherungen, unter anderem eine private Krankenversicherung und eine Lebensversicherung an einen Kunden.
Wie sich im Nachhinein ergab, hat dieser die Versicherungsverträge jedoch nicht selbst unterschrieben, sondern die Verträge wurden von einer Mitarbeiterin Ihrer Versicherungsagentur unterschrieben.
Die Verträge wurden jedoch von beiden Seiten, der Versicherung und dem Kunden erfüllt.



Eine strafbare Handlung Ihrer Mitarbeiterin liegt dann nicht vor, wenn Ihre Mitarbeiterin für den Kunden unterschrieben hat, also als Vertreterin des Kunden gehandelt hat und dieser sich (damals) vertreten lassen wollte.

Dies scheint, zumindest nach Ihrer Schilderung, der Fall gewesen zu sein.
Wobei ich davon ausgehe, dass dem Kunden der unterschriebene Versicherungvertrag ausgehändigt wurde.
Als Indiz das der Kunde sich vertreten lassen wollte, kann die regelmäßige Zahlung der Versicherungsbeiträge gesehen werden.

Unter diesen Vorraussetzungen liegt selbst dann keine strafbare Handlung vor, wenn die Mitarbeiterin mit dem Namen des Kunden unterschrieben hat.

Wünschen Sie eine weiterführende Vetretung, kontaktieren Sie mich einfach telefonisch oder über die untenstehenden EMailadresse.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
EMail: info@RA-Bordasch.de

Nachfrage vom Fragesteller 15.11.2006 | 09:20

Zunächst vielen Dank für Ihre Nachricht. Als juristischer Laie klingt Ihre Ausführung plausibel.
Gern würde ich mich von Ihnen weitergehend beraten lassen um für den weiteren Verlauf gerüstet zu sein. Zur Zeit schreibt der Kunde die Gesellschaft an und fordert die Aufhebung der Verträge ab Beginn. Auch von hier werden Rückfragen kommen wer den die Verträge unterschrieben hat. Desweiteren droht mir der Kunde mit rechtlichen Schritten gegen mich persönlich. Bitte unterbreiten Sie mir ein Angebot für die außergerichtliche Interessenwahrnehmung in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.11.2006 | 11:04

Sehr geehrter Fragesteller,

eine EMail an Sie ist unterwegs.

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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