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Unterschrift bei Grundstücksverkauf (Teileigentum) bei zu niedrigem Preis verweigern?


07.03.2006 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sachverhalt:
Mein Vater will unser Elternhaus verkaufen. Ihm gehört der 3/4ste Teil und meinem Bruder und mir je 1/8.
Nachdem das Haus ca. 6 Monate ausgeschrieben ist besteht ein Angebot, bei dem für das Grundstück ein Quadratmeterpreis von 160 € zugrundegelegt ist. Laut der Stadt gibt es einen Richtwert von 160 – 180 €/qm.

Ich vertrete die Auffassung dass mit mehr Geduld ein besserer Verkaufspreis erzielt werden könnte und möchte den Kaufvertrag nicht unterschreiben.
Mein Vater hält entgegen, dass seine finanzielle Situation eine längere Verkaufsstrategie nicht zulasse.

Frage:
Habe ich das Recht die Unterschrift zu verweigern? Könnte ich in Regress genommen werden falls es tatsächlich zu einer Zwangsversteigerung kommen würde?

Was ist wenn der Vater mehr auszahlen würde als uns bei diesem Verkaufspreis zusteht und wir damit den Verkaufspreis gleichzeitig akzeptieren? Könnte er sich dann nachdem der Kaufvertrag von allen unterschrieben ist, auf den Standpunkt stellen, dass er nur aufgrund seiner finanziellen Situation dazu bereit war und die Zahlung dann verweigern bzw. anfechten?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
07.03.2006 | 22:45

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Regel handelt es sich bei Miteigentum an Sachen um Bruchteilsgemeinschaften. Das bedeutet, jeder kann über seinen Anteil verfügen. Sollten Sie einem Verkauf nicht zustimmen, muss ich Sie auf das Risiko einer möglichen Teilungsversteigerung hinweisen. So könnte Ihr Vater, da er nicht über Ihren Anteil verfügen kann, die Versteigerung des Hauses beantragen. De facto würde das auf den Hausverkauf hinauslaufen.Entsprechend Ihrem Anteil hätten Sie dann einen Anspruch auf Auskehrung aus dem Erlös.

Eine abschließende Beurteilung kann aber ohne Einsichtnahme ins Grundbuch nicht erfolgen. Auch müsste geprüft werden, ob die Parteien nicht ausnahmsweise eine solche Auseinandersetzung dre Bruchteilsgemeinschaft ausgeschlossen haben.

Ich hoffe,Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

www.kanzlei-glatzel.de


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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