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Unterschlagung von Untermieterin, wie soll ich mich verhalten?

| 15.02.2008 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


07:21
sehr geehrte damen - herren,
am 03.07.2005 habe ich in meiner eigentumswohnung eine untermieterin ( 1 Zimmer ) aufgenommen. da ich meine wohnung 2006 verkaufen wollte, fragte ich sie, sie willigte ein und über nahm die wohnung noteriell beglaubigt. ich bin als nießbraucher eingetragen.
am 10.10.2007 zog meine untermieterin aus der wohnung aus und nahm mein geld das im safe ( zahlenkombination) in einer geldkasette lag, ohne mein wissen mit. sie kam an diesen safe heran da ich es ihr erlaubt hatte, unterlagen dort sicher zu hinterlegen.
seit okt.2007 versuche ich mein geld zurück zu bekommen, heute, bei einem tel. gespräch zu diesem sachverhalt bekam ich wieder die Antwort es sei ihr geld.diesmal war ihr bekannter im hintergrund dabei so das er dieses gespräch mit bekam.
frage - wie soll ich mich verhalten.
15.02.2008 | 11:21

Antwort

von


(562)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
Tel: 030.56702204
Web: http://www.RafBB.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn die Frau das Geld Ihnen nicht freiwillig zurückzahlen will, müssen Sie sie verklagen. Dabei müssen grundsätzlich Sie beweisen, dass das Geld welches die Frau aus Ihrem Safe genommen hat Ihnen gehört. Inwieweit Ihnen dabei Beweiserleichterungen (z. Bsp. Anscheinsbeweis) zu Gute kommen, kann ohne genaue Kenntnis der Umstände nicht beurteilt werden.

Sollte die Frau noch Zahlungsansprüche gegen Sie haben, z. Bsp. aus dem Nießbrauch, können Sie die Ansprüche gegeneinander aufrechnen.

Darüber hinaus steht es Ihnen frei, die Frau anzuzeigen. Ob dies die Zahlungsbereitschaft erhöht kann nicht pauschal gesagt werden. Häufig zahlen Schuldner, denen ein gerichtliches Verfahren droht, schneller. In manchen Fällen verursacht eine Anzeige jedoch eine Verhärtung der Fronten, dass eine gütliche Einigung nicht mehr möglich ist.

Zusammenfassend rate ich Ihnen einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl zu beauftragen, der die weiteren notwendigen Schritte gegen die Frau einleiten kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de


Rückfrage vom Fragesteller 15.02.2008 | 16:26

frage : muß ich privatrechtlich klagen ? gerichtliches verfahren ? wie kann ich klagen wenn keine zeugen bzw. heutiger tel. zeuge abstreitet.
reicht der nachweis über original kontoauszüge - barauszahlung von ihr, zum entgennehmen von mir, bestätigung der gelderhaltung von ihr zum notar. eigene geldeinlage in safe.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.02.2008 | 07:21

Sehr geehrter Fragesteller,

zivilrechtliche Ansprüche müssen Sie grundsätzlich in einem zivilgerichtlichen Verfahren geltend machen.
Sie haben jedoch auch die Möglichkeit im Rahmen eines sogenannten Adhäsionsverfahrens gegen die Frau zivlrechtliche Ansprüche im Rahmen des Strafverfahrens durchzusetzen; §§ 403ff StPO .

Ihre Beweissituation kann von hier nicht beurteilt werden, dazu sollten Sie sich, wie bereits geraten, an einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl wenden. Die Beweisführung hängt im entscheidenden Maße von den Einlassungen der Gegenseite ab.
Da der zivilrechtliche Rechtsstreit vermutlich am Landgericht geführt werden muss, ist dies unumgänglich.


Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

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