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Unterschlagung von Hausraht.


11.01.2007 22:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo
Ich habe im Oktober 2004 eine Kenianerin Geheiratet.Sie kam nur mit ihrer Kleidung nach Deutschland.
Nach 21 Monaten erfolgte die Trennung (Gewaltschutz Gesetz) Der Hausrat ist bis auf wenige Ausnahmen mir. Die gemeinsame Ehe-wohnung wurde nun verlassen mit dem kompletten Hausrat.
1) Ich habe Anzeige wegen Unterschlagung gestellt.
2)Muss ich jetzt eine Liste mit dem kompletten Hausrat erstellen und in einem Hausrat Teilungsverfahren die Aufteilung beantragen. Teilweise sind Bilder der Wohnung Vorhanden.
Oder hat die Anzeige einen größeren Erfolg an meinem Hausrat zu Kommen.

Danke im Voraus.
11.01.2007 | 23:26

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Für die Aufteilung des Hausrates gilt die HausratsV, für eine Entscheidung sind die Familiengerichte zuständig.

Die Entscheidung erfolgt nur auf Antrag, der beim zuständigen Familiengericht gestellt werden muss, hierzu ist in jedem Fall eine vollständige Inventarliste vorzulegen.

Die Aufteilung erfolgt grob zusammengefasst nach folgenden Grundsätzen:

Hausrat, der beiden Ehegatten gehört, dazu gehört auch das, was während der Ehezeit für den gemeinsamen Haushalt angeschafft wurde, selbst wenn es nur ein Ehegatte bezahlt hat, wird aufgeteilt (§ 8 HausratsV).

Was im Alleineigentum eines Ehegatten steht (also bereits mit in die Ehe gebracht wurde), bleibt normalerweise auch Eigentum des Ehegatten. Hierzu gibt es aber Ausnahmen, z.B. kann das Gericht notwendige Gegenstände, die im Alleineigentum eines Ehegatten stehen, dem anderen Ehegatten zuweisen, wenn dieser auf ihre Weiterbenutzung angewiesen ist und es dem Eigentümer zugemutet werden kann, sie dem anderen zu überlassen (§ 9 HausratsV).

Die von Ihnen erhobene Anzeige, dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach nur zu einer Entscheidung über eine etwaige strafrechtliche Verurteilung Ihrer Frau führen, nicht jedoch zur Herausgabe des Hausrates. Das Verfahren vor dem Familiengericht wird sich also wohl nicht vermeiden lassen.

Ich hoffe, Ihnen damit einen Überblick gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
RAin Gabriele Koch


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