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Unterschlagung durch Vater?


02.07.2006 10:32 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



In obiger Sache habe ich am 17.06.06 meine Frage gestellt und von Herrn RA Dr. Schimpf eine gute Nachricht erhalten.
Ich bin jetzt bei einem RA gewesen, der meinen Vater eine Zahlungsfrist bis zum 30.06.06 gestellt hat hinsichtlich der Zahlung von 45.000,--.
Kurze Zusammenfassung:
Aus dem Nachlaß meiner Mutter haben mein Vater u. ich (erben je zur Hälfte) für meine Altersvorsorge 45.000,-- für 6 Jahre
festgelegt. Aus Gründen von Arbeitslosigkeit meinerseits wurde das Geld in gutem Glauben auf den Namen meines Vaters festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt bestand zwischen mir und meinem
Vater ein inniges Verhältnis, so daß ich ihm voll vetraut habe.
Außerdem versprach er im Beisein der Bankangestellten, dieses
Geld bleibt unberührt.
Nach seinem Umzug hat er das Geld aber heimlich abgehoben und
zwar zu einem Zeitpunkt wo er genau wußte, daß die besagte
Bankangestellte in Urlaub ist.
Nun argumentiert sein Anwalt so: Mein Vater hätte uns das Auto welches er gekauft hat, hiergelassen . Dazu folgendes:
Mein Vater hatte uns überredet unser Auto -Mercedes Wert ca. 9.000,-- - zu verkaufen u. er würde dann ein neues kaufen, was gemeinsamen genutzt werden sollte. Ich wäre auch mit einem jahreswagen zufrieden gewesen, aber es sollte ein neues sein.
Er hat das Auto gekauft u. bezahlt. Nachdem er dieses 1 Woche nicht nutzen konnte - ich mußte an einer Schulungsmaßnahme teil-nehmen - hat er sich aus Trotz noch einmal ein neues gekauft.
Den Nachlaß meiner Mutter für mich hat er mit 40.000,-- angegeben (Hausverkauf - Erlös 160.000,--). Maine Eltern hatten
aber noch Vermögen. Insgesamt einschl. dem Erös aus dem Haus
betrug das Vermögen zum Zeitpunkt des Todes meiner Mutter
199.500,--.
- Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß mein Vater auch das Grab meiner Mutter mit weggenommen hat -. Er hat dort wo
er hingezogen ist, noch einmal eine Beerdigung inszeniert. -
Da ich maßlos über das Verhalten meines Vaters enttäuscht bin, möchte ich jetzt mit allen Mitteln gegen ihn vorgehen.
Dazu meine Fragen:
1. liege ich richtig, daß mein tatsächlicher Erbanspruch bei
49.875,-- liegt?
2. Kann er mir meinen Erbteil streitig machen weil er das Auto hiergelassen hat und der anderen Geldgeschenke, die wir von ihm
für alle unsere Arbeit und Mühen (Pflege der Mutter, Hausauflösung usw.)freiwillig bekommen haben ?
3. wenn ich jetzt gerichtlich meinen Erbteil einklage, werde ich
Aussicht auf Erfolg haben ?
4. mit welchen Kosten muß ich in etwa rechnen?.
Ich bedanke mich im voraus.
MfG.

-- Einsatz geändert am 02.07.2006 14:35:55
Eingrenzung vom Fragesteller
02.07.2006 | 11:07
Eingrenzung vom Fragesteller
02.07.2006 | 14:44

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Sehr geehrter Herr H.,

vielen Dank für Ihre Anfrage und die realistische Anpassung Ihres Einsatzes. Zu Ihrem Anliegen nehme ich gerne wie folgt Stellung:


1.

Auf Grundlage Ihrer Mitteilungen (die beidseitigen anwaltlichen Schriftsätze kenne ich ja nicht), ist mir die vermutete Höhe Ihres Erbanspruchs von 49.875 € (= 97.547,02 DM) nicht ganz nachvollziehbar. Denn bei einer Bejahung als positiv für Sie sprechenden Faktoren käme man mit Ihrer Schilderung auf 51.001,36 € (= 99,750,00 DM).

Vielleicht beruht diese –geringe- Abweichung aber nur auf einem Rechenfehler Ihrerseits. Allerdings fällt mir auf, dass die Zahlen Ihrer Anfrage am 17.06.d.J. etwas anders waren.


2.

Freiwillige Geldgeschenke Ihnen gegenüber sind zunächst einmal nicht auf Ihren Erbteil anzurechen, wobei natürlich im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung hier die Beweislast zu einem Thema werden könnte.

Hinsichtlich des Kraftfahrzeuges meine ich, dass auf Grundlage Ihrer Schilderung Sie hier ebenfalls eher positive Karten haben.

Im Prinzip gilt demnach meine Ausgangsantwort vor gut 2 Wochen.


3.

Grundsätzlich, aber wie gesagt grundsätzlich, meine ich, dass Sie hier positive Karten haben, falls der Rechtsweg beschritten werden müsste.


4.

Die im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung Ihrer Forderung anfallenden Kosten bewegen in einer deutlich anderen Ebene als hiesige „Online-Anfragen“ - ich erlaube mir hier, auf die Anmerkungen der Kollegin Dehe zu verweisen.

Unterstellt, Sie müssten den offenen Erbteil vollständig einklagen, liegen sie bei Zugrundelegung eines Streitwertes von knapp über 51.000 € bei ca. 3.280 € (brutto) - einmal eine streitige Entscheidung unterstellt. Sollten geringe Beträge klageweise geltend gemacht werden, reduzieren sich Ihre Aufwendungen natürlich (deutlich). Bei 45.000 €, von denen Sie einleitend berichteten, lägen Sie bei ca. 2.850 € (brutto).


Abschliessend nochmals: Ohne Kenntnis, u.a., der beidseitigen (anwaltlichen) Schriftsätze ist hier eine sichere, rechtliche Beurteilung schwerlich möglich.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort etwas weitergeholfen zu haben. Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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