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Unterschlagung am Bankautomaten

| 12.06.2013 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung: Unterschlagung am Bankautomat!

Hallo,

folgender Sachverhalt:
Dezember 2012: Ein Bankkunde will am Geldautomaten 600€ abheben, bekommt aber die Meldung: "Tageslimit erreicht" und entfernt sich dann von dem Automaten. Das Geld ist später von seinem Konto nachweislich abgebucht/ausgezahlt worden. Der Kunde zeigt den Fall bei der Polizei an. Meine Mutter war nachweislich die nächste Kundin am Geldautomaten.

Juni 2013: Gegen meine Mutter (71 Jahre) läuft eine Anzeige wegen Betrug/Unterschlagung und musste deswegen bei der Kripo aussagen. Dort wurde Ihr ein Video des vom Bankautomaten gezeigt, wo ganz eindeutig zu sehen ist das Sie nach dem o.g. Bankkunden am Geldautomaten ist und Geld entnimmt bevor (!) Sie Ihre eigene Bankkarte in Automaten steckt und Ihren Ihre Geldabhebung durchführt. Bei der Kripo hat Sie zu diesem Sachverhalt zunächst keine Aussage gemacht.

Hintergrund:
Meine Mutter nimmt seit vielen Jahren Medikamente (Morphium, u.a.) und kann sich ganz ehrlich an diesen Vorfall nicht erinnern! - Null...Eine totale Gedächtnislücke. Auch das Geld ist weg. Sie macht sich nun große Vorwürfe deswegen. Das Video ist aber sehr eindeutig. Zudem bekommt Sie nur eine kleine Rente von knapp über 900€, die gerade so zum Leben reicht. Zudem hat Sie keinerlei Ersparnisse, oder Vermögen um den Betrag mal eben zurück zu zahlen.

Frage:
a) Im Fall eines Verfahrens: Was droht ihr? - Und mit welcher finanziellen Belastung muss Sie rechnen?

b) Wie sollte Sie sich nun am besten Verhalten? ( Proaktiv eine Raten-Rückzahlung mit dem Geschädigten vereinbaren oder lieber auf das Verfahren warten.)

Vielen Dank für die Hilfe!

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Erstberatung.

Bitte berücksichtigen Sie hierbei, dass Sie mit dem von Ihnen getätigten Mindesteinsatz die geringstmögliche Detailtiefe bei der Beantwortung gewählt haben.

Frage a): Unterschlagung wird entsprechend § 246 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe sanktioniert.

Wie hoch die (Geld-)strafe im Falle eines nicht eingestellten Verfahrens sein wird, lässt sich leider hier nicht abschließend beantworten.

Dies hängt letztendlich von einer Vielzahl von Faktoren ab, zB. vom Verhalten Ihrer Mutter nach der Tat, von der Rentenhöhe, ihren monatlichen Belastungen, etwaigen Vorstrafen u.s.w..

Frage b): Wie sich Ihre Mutter verhält, kann letztendlich auch Auswirkungen auf die Strafhöhe haben, sollte Ihre Mutter die Tat nachweislich begangen haben. Wenn sie in diesem Fall Reue zeigt und versucht den Schaden wieder gut zu machen, wird sich dies höchstwahrscheinlich in einem niedrigeren Strafmaß widerspiegeln.

Generel gilt aber, dass es in der Situation Ihrer Mutter am vernünftigsten ist, zunächst durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu beantragen, um so die tatsächlich erfolgversprechendste Vorgehensweise zu finden.

Gerne ist Ihnen meine Kanzlei hierbei unter Anrechung des hier getätigten Einsatzes Deutschlandweit behilflich.

Ich hoffe, dass ich Hhnen weiterhelfen konnte!

Bitte berücksichtigen Sie allerdings, dass es sich bei meiner Antwort in diesem Forum lediglich um eine erste Einschätzung handeln kann. Das persönliche Gespräch mit einem Rechtsanwalt kann hierdurch nicht ersetzt werden.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Mainz,

Nino Jakovac
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 12.06.2013 | 18:32

Sehr geehrter Herr Jakovac,

das Sie mir keine vollständige Antwort geben, ist mir bewusst und nicht meine Erwartung. Ich habe jedoch gehofft Ihnen ausreichend viel Daten zu nennen, um eine erste qualifizierte Einschätzung vorzunehmen. Zudem gibt es ja die Möglichkeit nachzufragen.

Zu a) Die von Ihnen gewünschten Fakten, wie Verhalten (Medikamente), Rentenhöhe habe ich Ihnen genannt. Vorstrafen gibt es keine. Die Warmmiete beträgt ca. 430€/Monat hinzu kommen nur Kosten für den normalen Lebensunterhalt.

Wie sieht hier Ihre fachliche Einschätzung aus?

Zu b)
Meine Mutter zeigt natürlich Reue und würde so etwas bei normalen Verstand (ohne Medikamente) nie tun. Und Ja, es ist eindeutig das Sie die Tat begangen hat. Ich möchte die entscheidende Frage daher nochmal wiederholen. Wie sollte Sie sich nun am besten Verhalten? ( Proaktiv eine Raten-Rückzahlung mit dem Geschädigten vereinbaren oder lieber auf das Verfahren warten.)

Wie sieht hier Ihre fachliche Einschätzung aus?

Ihre bisher doch sehr allgemeine gehaltene Antwort hilft mir leider bisher nicht. Die Kernfrage ist, wie wir weiter Verfahren sollten. Einen Anwalt kann sich meine Mutter schlicht nicht leisten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.06.2013 | 19:25

Sehr geehrter Ratsuchender,

es tut mir leid, aber ohne Akteneinsicht und näher Kenntnisse der genauen Umstände lässt sich keine genaue Hoehe der Strafe nennen.

Sollte Ihre Mutter z.b. wegen der Medikamente nur vermindert schuldfahig oder schuldunfaehig sein, könnte es auch möglich sein, dass Ihre Mutter freigesprochen wird. Möglicherweise könnte auch eine Verfahrenseinstellung bei tätiger Reue erreicht werden.

Dies lässt sich hier leider nicht beurteilen. Bei gesundheitlichen Problemen müssen Sie sich ja auch vom Arzt untersuchen lassen. Per Mail ist eine exakte Diagnose nicht gut möglich- nur das Aufzeigen der Möglichkeiten.

Wenn allerdings eindeutig feststeht, dass Ihre Mutter die Tat vorwerfbar begangen hat, wäre es für das Verfahren natürlich gut bereits im Vorfeld zu versuchen den Schaden wieder gut zu machen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend

Nino Jakovac
Rechtsanwalt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.06.2013 | 19:25

Sehr geehrter Ratsuchender,

es tut mir leid, aber ohne Akteneinsicht und näher Kenntnisse der genauen Umstände lässt sich keine genaue Hoehe der Strafe nennen.

Sollte Ihre Mutter z.b. wegen der Medikamente nur vermindert schuldfahig oder schuldunfaehig sein, könnte es auch möglich sein, dass Ihre Mutter freigesprochen wird. Möglicherweise könnte auch eine Verfahrenseinstellung bei tätiger Reue erreicht werden.

Dies lässt sich hier leider nicht beurteilen. Bei gesundheitlichen Problemen müssen Sie sich ja auch vom Arzt untersuchen lassen. Per Mail ist eine exakte Diagnose nicht gut möglich- nur das Aufzeigen der Möglichkeiten.

Wenn allerdings eindeutig feststeht, dass Ihre Mutter die Tat vorwerfbar begangen hat, wäre es für das Verfahren natürlich gut bereits im Vorfeld zu versuchen den Schaden wieder gut zu machen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend

Nino Jakovac
Rechtsanwalt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.06.2013 | 19:25

Sehr geehrter Ratsuchender,

es tut mir leid, aber ohne Akteneinsicht und näher Kenntnisse der genauen Umstände lässt sich keine genaue Hoehe der Strafe nennen.

Sollte Ihre Mutter z.b. wegen der Medikamente nur vermindert schuldfahig oder schuldunfaehig sein, könnte es auch möglich sein, dass Ihre Mutter freigesprochen wird. Möglicherweise könnte auch eine Verfahrenseinstellung bei tätiger Reue erreicht werden.

Dies lässt sich hier leider nicht beurteilen. Bei gesundheitlichen Problemen müssen Sie sich ja auch vom Arzt untersuchen lassen. Per Mail ist eine exakte Diagnose nicht gut möglich- nur das Aufzeigen der Möglichkeiten.

Wenn allerdings eindeutig feststeht, dass Ihre Mutter die Tat vorwerfbar begangen hat, wäre es für das Verfahren natürlich gut bereits im Vorfeld zu versuchen den Schaden wieder gut zu machen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend

Nino Jakovac
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 14.06.2013 | 14:01

Leider ist offensichtlich, dass Sie meine Ausführungen nicht verstehen wollen oder können. Eine genauere Antwort ist hier ohne Akteneinsicht nicht möglich; daran hätte sich auch nichts geändert, wenn Sie 80, 00 € geboten hätten. Sieben Kollegen hatten Ihnen im Übrigen eine Honorarerhohung empfohlen. Für Ihr Mindestgebot haben Sie eine mehr als adäquate Leistung erhalten, so dass Ihre Bewertung absurd ist und unangemessen ist.

Mfg Nino Jakovac

Bewertung des Fragestellers 14.06.2013 | 07:22

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