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Unterschlagung, ich zahle bereits kleine Raten zurück...


05.05.2006 15:33 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Ich bin 39 jahre alt, nicht vorbestraft,in fester sicherer Arbeit und war ca. 4 Jahr in einem Unternehmen beschäftigt. Ich habe in diesem Zeitraum ca. 29000,00 € bar unterschlagen und das anvertraute Geld nicht weiter geleitet. Es waren immer einzelne Beträge was sich dann auf diese Summe gehäuft hat. Ich wollte es in Raten zurückzahlen, habe mich einer selbstschuldner. Bürgschaft mit sofortiger Zwangsvollstr. unterworfen und es kam vom AG zur Anzeige. Die Staatsanwaltschaft stellt mir einen Pflichtverteidiger, weil ich keinen eigenen vorweisen kann. Ich habe schon angefangen kleine Raten zu zahlen. E wurde keine feste Ratenvereinb. getroffen. Was erwartet mich für eine Strafe??Muss ich ins Gefängnis? Wird mein Arbeitgeber über dieses Verfahren informiert?? Ich bedanke mich für Ihre Bem.

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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Zunächst zur Pflichtverteidigerbestellung: Falls Sie von einem bestimmten Anwalt vertreten werden wollen, können Sie mit diesem besprechen, ob er Sie als Pflichtverteidiger vertreten will. Benennen Sie keinen Anwalt, wird (im Regelfall durch das Gericht) ein Anwalt für Sie ausgesucht. Falls Sie an weiteren Informationen zum Pflichtverteidiger oder den Voraussetzungen einer Pflichtverteidigung interessiert sind, darf ich Sie auf meinen aktuellen Artikel "Der Pflichtverteidiger im Strafrecht" auf 123recht.net hinweisen.

Ihr jetziger Arbeitgeber wird nicht über das Verfahren informiert werden.

Wenn Ihnen ein Pflichtverteidiger gestellt wird, ist dies zusammen mit der Schadenssumme und der von Ihnen angedeuteten Vielzahl von Einzeltaten über vier Jahre hinweg ein Indiz dafür, dass Sie eine Freiheitsstrafe zu erwarten haben.

Ob diese zur Bewährung ausgesetzt werden kann, lässt sich nur bei Kenntnis der Ermittlungsakte sowie evtl. Rücksprache mit Staatsanwaltschaft/Gericht seriös beantworten.

Tendenziel dürften diesbezüglich jedoch Chancen bestehen. Die Tatsachen dass Sie geständig sind, nicht vorbestraft, den Schaden derzeit bereits wieder gutmachen und auch eine Arbeitsstelle besitzen (wie sieht es mit einer Familie aus ? Waren die Kontrollmechanismen in Ihrer Firma unzureichend, wurden Ihnen die Taten leicht gemacht ?) sollte Ansatzpunkte für Ihren Verteidiger sein, sowohl die Strafhöhe, als auch deren Aussetzung zur Bewährung für Sie derart zu gestalten, dass Sie keine Haftstrafe antreten müssen.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe mit den besten Wünschen für dieses Verfahren

Jens Jeromin
Rechtsanwalt
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