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Unterschlag und Erpressung durch Vermieterin

18.09.2014 12:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


14:02
Sehr geehrte/r Rechtsanwalt/in,

ich bitte darum diese Frage nur dann zu bearbeiten, wenn Sie sich in der Lage sehen in diesem Fall auch umgehend für mich tätig zu werden.

Ich habe eine Rechtschutzversicherungbei der ARAG (mit Selbstbeteilung) und hoffe das diese Angelegenheit über die Rechtschutz auch abgerechnet werden kann.

Hier die Fakten zum Fall:

Über eBay Kleinanzeigen bin ich auf ein Vermietungsangebot von 2 Zimmer in einem Einfamilienhaus gestossen. Die Hauptmieterin wollte mir hier zwei Zimmer untervermieten.

Wir waren uns einig und am 08.08.2014 haben wir einen Untermietvertrag abgeschlossen mit einem Mietbeginn zum 01.09.2014. DIe Bezahlung der Miete war BAR ausgemacht.

Ungefähr 2 Wochen nach Unterzeichnung des Mitvertrages hat Sie mir mitgeteilt, das ihre Vermieter wollen das ich ein polizeiliches Führungszeugnis vorlege. Ich entgegnete das ich dies nicht tun werde und eine solche Forderung auch garnicht Rechtens sei.

Da ich dieser Forderung nicht nachgekommen bin, verweigerte sich die Vermieterin mir den Einzug und die Herrausgabe der Schlüssel zum Haus.
Da ich (mit Absprache der Hauptmieterin) bereits am Tag des Mietvertrag-Abschlusses Ein Laptop, Zahnputz & Rasierzeug sowie ein paar Klamotten in dem Mietobjekt unterstelte, forderte ich meine Vermieterin auf mir mein Eigentum auszuhändigen.

Wir hatten dafür 2-mal einen Termin zur Abholung ausgemacht und jedes Mal hat sie wenige Minuten vor der vereinbarten Zeit per Handy-Nachricht abgesagt, das sie nicht da sei. Ich bin mehrfach hunderte Kilometer hin und her gefahren und konnte mein Eigentum nicht abholen.

Nachdem zum zweiten Mal ein fest ausgemachter Termin nicht wahrgenommen wurde, habe ich die Vermieterin schriftlich (leider habe ich keine Kopie mehr) aufgefordert mir mein Eigentum auf ihre Kosten postalisch zu übersenden, da ich aufgrund ihrer ständigen Terminabsagen bereits genug Kosten hatte. Wenn Sie bis zum 11.09.214 mein Eigentum nicht ausgehändigt hat, drohte ich ihr mit einer Strafanzeige wegen Unterschlagung.

Daraufhin erhielt ich per Handy folgende Nachricht von ihr:
"Zeig mich ruhig an wegen Unterschlagungm dann geh ich zum Anwalt und beantrage bei der Staatsanwaltschaft Strafbefehl wegen sexueller Nötigung und Gewaltverordnung".

Meiner Vermieterin erprest mich also mit einer wahrheitswidrigen Strafanzeige (bei der man als Mann immer der Depp ist --> siehe Kachelmann oder Andreas Türk), wenn ich Sie anzeige wegen Unterschlagung.

Ich habe darauf nicht ragiert und nun erfolgte heute Nacht eine weitere Nachricht mit diesem Inhalt:
"So Herr XXX wenn sie ihre Sachen in den kommenden 5 Tagen nicht abholen werde ich die kostenpflichtig entsorgen und den Laptop zur Polizei bringen. Bitte um Rückmeldung".


Ich möchte auf keinen Fall nochmal bei der Person vorbei fahren um mein Eigentum abzuholen. Zum einen aus Angst wieder umsonst hin zu fahren und versetzt zu werden und zum anderen aus Angst in eine Falle zu tappen und nachher noch wegen Vergewaltigung oder sonstigen Mist was angehängt zu bekommen.

Außerdem habe ich Angst das sie auf den Laptop etwas strafbares aufgespielt hat, weil sie ihn zur Polizei bringen will.

Die Frage ist nun: Was soll ich hier tun? Wie soll ich vorgehen?
Ich habe Angst das wieder einmal eine Frau mit einer falschen Tatsachenbehauptung mir Ärger bereitet, obwohl Sie hier die Täterin ist und ich ein ungekünmdigtes Untermietverhältnis habe und sie mich eigentlich in die Wohnung lassen muss.

Hier muss dringend reagiert werden, bevor sie mein Eigentum entsorgt oder Laptop der Polzei übergibt und mich gar zu Unrecht der "sexuellen Nötigung" bezichtigt!

Brauche dringend Hilfe!

Ich habe den Preis hier so niedrig gesetzt, da hier mit Sicherheit noch weitere Tätigkeit anfällt die dann eventuell auch über Rechtschutz abgerechnet werden kann.
18.09.2014 | 13:26

Antwort

von


(1)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich wie folgt beantworten:

Zum Einen würde ich Ihnen vorschlagen, vielleicht doch einen Termin (am besten wieder per Nachricht auf das Handy, damit Sie etwas Schriftliches vorzuweisen haben) mit der Vermieterin zu vereinbaren. Zu dem Termin sollten Sie dann einen unabhängigen Dritten mitnehmen, der hinterher im Falle des Falles bezeugen kann, was sich bei dem Treffen zugetragen hat.

Alternativ oder falls sie zu dem Termin wieder nicht erscheint, könnten Sie oder ein von Ihnen beauftragter Anwalt nochmals ein Schreiben aufsetzen (unbedingt in Kopie behalten und am besten per Einschrieben / Rückschein senden), in dem der Vermieterin nun gedroht wird, dass nunmehr auch Strafanzeige wegen der von ihr angedrohten Erstattung von Strafanzeige wegen sexueller Nötigung erstattet wird. Diese Aussage erfüllt den Tatbestand der Nötigung. Sodann können Sie zur Polizei gehen und unter Vorlage der Schreiben und SMS, die Sie noch haben, den Sachverhalt und Ihre Sorgen schildern und dabei Strafanzeige erstatten.

Sie können Sich auch gerne weiterhin an mich wenden, da ich bundesweit tätig bin.

Ich hoffe, Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und freue mich ggf. über eine positive Bewertung.

Mit freundlichen Grüßen

Isabelle Gronemeyer
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2014 | 13:47

Hallo,

danke für die Antwort.
Ich habe keine Dritte Person die ich mitnehmen kann. Die Wohnung ist hunderte Kilometer entfernt.

Können Sie hier tätig werden? Eventuell über Rechtschutzversicherung? Da ich einen Untermietvertrag mit ihr habe, kann man das vielleicht als Mietrechtsache laufen lassen und über die ARAG abrechnen?

Ich möchte auf keinen Fall nochmals hunderte Kilometer umsonst fahren und dann wieder mein Eigentum nicht erhalten. Ich kenne dort in der Nähe auch Niemand der mitgehen könnte.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.09.2014 | 14:02

Ich kann hier natürlich gerne für Sie tätig werden.

Ob dies von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen wird, hängt insbesondere von der Art der Versicherung ab. Dies kann Ihren Unterlagen entnommen werden bzw. müsste mit der Versicherung abgeklärt werden.

Für weitere Fragen bzw. Mandatierung können Sie mich gerne per Mail oder telefonisch kontaktieren.

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