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Unterschalt nach der Scheidung und veränderte Einnahmen

| 10.05.2016 16:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Kindesunterhalt und nachehelicher Unterhalt

Wir wurden 2011 geschieden, bei der Scheidung haben wir KEINE Unterhaltsregelung (auch kein Zugewinn und Versorgungsausgleich) getroffen, weder für meine Tochter noch für die Exfrau. Bisher habe ich freiwillig einen Betrag von 750,-- Euro mtl. bezahlt. Ich konnte mir bei der Scheidung keine Rechtsanwalt und langen, teuren Rechtsstreit leisten. Deshalb diese freiwillige Zahlungen. Zwischen zeitlich ist meine Einnahmensituation (Selbständig) noch schlechter geworden und ich würde gerne die Zahlungen auf den Kindermindestunterhalt reduzieren. Kann ich das machen bzw. hat meine Ex-Frau überhaupt noch Anspruch auf Unterhalt. Wir waren auch nur 3 Jahre verheiratet und inzwischen ist meine Tochter 10 Jahre alt. Meine Exfrau kann ja normalerweise für Ihren eigenen Unterhalt sorgen.

10.05.2016 | 16:46

Antwort

von


(689)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist mindestens der Mindestunterhalt für das Kind zu zahlen, das sind bei Ihnen mindestens 289 EUR für das Kind.

Nachehelicher Unterhalt ist nur dann zu zahlen, wenn z.B. Ihre Ex-Frau ehebedingte Nachteile erlitten hat (z.B. das Kind versorgt hat und daher die Arbeit aufgeben musste), in Not ist oder krank ist. Ansonsten müssten Sie aus nachehelicher Solidarität zahlen, aber bei einer so kurzen Ehe wäre das zu begrenzen. Auf alle Fälle zahlen Sie nunmehr wesentlich länger, als ihre Ehe überhaupt gedauert hat (man geht auch bei längeren Ehen von etwa 5 Jahren aus).

Auch würde der Anspruch z.B. ganz entfallen, wenn Ihre Ex-Frau z.B. einen neuen Partner hat, mit dem sie mindestens 2-3 Jahre zusammenlebt. Dies gilt auch für den Fall, dass sie aus einer intakten Ehe damals ausgebrochen wäre.

Ich würde daher erstmal Ihrer Ex-Frau schriftlich mitteilen, dass Sie ab sofort keinen Unterhalt für Ihre Ex-Frau zahlen werde.

Für das Kind sollten Sie sich den Unterhallt vom Anwalt ausrechnen lassen. Bedenken Sie, dass die Berechnung günstiger ist, als das was Sie bereits ggf. jahrelang zu viel gezahlt haben. Dann sollten Sie zum Jugendamt gehen und diesen Betrag dort (kostenlos) titulieren lassen, so umgehen Sie ein mögliches (kostenpflichtiges) Gerichtsverfahren gegen Sie. Gff. kann sie dann noch auf Erhöhung klagen - aber dann würden sich die Kosten in Grenzen halten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 12.05.2016 | 17:42

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