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UntersagungGuten M


| 10.11.2015 08:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Guten Morgen, ich möcht nicht, das ein erst seit einem Monat bei mir tätiger Pflegedienst, mit dem es starke Unstimmigkeiten gab und der mir kündigte ( Häusliche Pflege mit Assistenz )
in der MS Klinik auftaucht und meine Krankengeschichte erfährt und evtl. über mich negatives spricht. Durch diesen Dienst hat sich meine MS verschlimmert. ich kann nur noch sehr undeutlich reden und wurde halt mit Pflst. 3 sehr grob angefasst und auch wie ich vermute 2x mit Durchfall angesteckt weil kein Händewaschen und desinfizieren stattfand. Ein Terapie- Team dasd täglich zu mir kommt hatte diese Missstände gesehen über dir ganze Zeit und hatte sich schriftlich bei dem Dienst beschwert. Die Antwort von denen war die Kündigung meines Vertrages.Geändert wurde an dem Zustand trotzdem nichts so das es mir immer schlechter ging und mein gerufener Neurologe die Einweisung in eine M.S. Klinik veranlasste.
Kann ich die so vorbereiterte Unterlassung drucken und verschicken? Natürlich bekommt das KH auch ein entsrechendes Schreiben. Da ich von Sozialhilfe leben muss kann ich nur dies bezahlen. Wenn sie es beantworten würden , wäre ich ihnen dankbar.

Betr.: Meine Person Ute

Sehr geehrte Damen und Herren
Hiermit untersage ich den Kontakt zum Zwecke der Befragung oder Äußerungen über meine Person zu den mich behandelnden Ärzten, deren Personal, direkt und indirekt. Ausgenommen davon ist nur der unmittelbar rechtlich notwendige. Sollte dem zuwider gehandelt werde, übergebe ich die Angelegenheit einem Anwalt.

[Unterschrift]
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Da der Pflegedienst das mit Ihnen bestehende Vertragsverhältnis beendet hat, hat der Pflegedienst keine Veranlassung, in der Klinik nach Ihrer Krankengeschichte zu fragen. Hier besteht seitens des Pflegedienstes mit Sicherheit auch kein Interesse.

Vor diesem Hintergrund sehe ich die Befürchtung, der Pflegedienst könnte versucht sein, im Krankenhaus Ihre Krankengeschichte in Erfahrung zu bringen, als äußerst gering an.


2.

Die Ärzte im Krankenhaus unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht. Wenn Sie dem Krankenhaus mitteilen, dass der Pflegedienst nicht mehr tätig sei, ist es den Ärzten untersagt, Auskunft über Ihren Gesundheitszustand zu erteilen. Eine medizinische Notwendigkeit besteht in dieser Hinsicht gegenüber dem Pflegedienst nicht.

Vor diesem Hintergrund halte ich ein Anschreiben an den Pflegedienst zwar für unschädlich, aber auch für überflüssig.

Gegebenenfalls kann es Sinn machen, dem Krankenhaus schriftlich mitzuteilen, dass der genannte Pflegedienst nicht mehr für Sie tätig sei.

Das halte ich für vollkommen ausreichend, da es sich hier um eine korrekte und neutrale Information handelt.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2015 | 10:13

Die PDL (Pflegedienstleitung)hat dies angekündigt das sie im KH mit der angelegten Pflegemappe ( Ordner )vorsprechen möchte.Die Kündigung ist zum 31.11.15

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2015 | 10:25

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


Damit ist, was aus der Sachverhaltsschilderung nicht hervorging, das Vertragsverhältnis mit dem Pflegedienst noch nicht beendet, sondern dauert bis zum 30.11.2015.

Vor diesem Hintergrund macht das von Ihnen beabsichtigte Schreiben Sinn, so dass Sie das Schreiben, wie vorgesehen, an den Pflegedienst senden sollten.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 10.11.2015 | 10:40


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