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Unternehmensgründung Wertpapierhandel

12.08.2019 22:21 |
Preis: 48,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Diplom Kaufmann Peter Fricke


Sehr geehrte Damen und Herren,

in den letzten Tagen kam mir immer wieder die Idee ein eigenes Unternehmen zu gründen. In meiner Freizeit handle ich bereits seit längerem mit Aktien, ETFs und Optionen. Dies würde ich gerne auch als Unternehmenstätigkeit ausüben.
Meine Idee besteht darin, ein Unternehmen zu gründen, Stammkapital in Höhe von 5.000€ bis zu 10.000€ einzuzahlen und dann die oben genannten Geschäfte als Unternehmen auszuführen. Nutzen würde ich dafür ausschließlich das Kapital des Unternehmens.
Bei meinen Versuchen etwas über die Pflichten und Vorgaben herauszufinden bin ich nicht wirklich vorangekommen und habe immer nur etwas davon gelesen, wie es wäre, wenn ich im Auftrag anderer handeln würde, doch das würde ich ja nicht.

Nun würde ich gerne wissen, ob ich diese Idee so umsetzten kann und welche Gesellschaftsform dafür geeignet sei (Vorschlag meinerseits: UG (haftungsbeschränkt)). Zudem wäre eine Hilfe bei der Formulierung des Unternehmensgegenstandes.

Ich danke bereits vielmals im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Einsatz editiert am 15.08.2019 10:29:35

Sehr geehrter Ratsuchender,

möglicher Weise präzisieren Sie einmal die Frage vor dem Hintergrund, warum Sie die eigene Vermögensverwaltung auf eine Unternehmung auslagern wollen. Vorteile hierfür sehe ich nicht unbedingt. Zum Beispiel: Wenn Sie steuerfrei außerhalb der Spekulationsfrist noch Aktiengewinne
vereinnahmen können, wäre dies als betrieblicher Gewinn einer darauf ausgerichteten Unternehmung nicht mehr der Fall.

Aber zu Ihrer Frage: Wenn Sie eine Firma gründen wollen und wegen der nicht beabsichtigten Außenkontakte mit Kunden eine Rechtsform suchen, bietet sich die UG an. Diese stößt in der Praxis auf Skepsis, weil das Haftungskapital meist gering ist und das einer GmbH weit untersteigt. Und wenn es schon eine UG sein sollte, dann sollten Sie das Haftungskapital auf eine möglichst geringe Summe setzen, wobei schon 300 Euro ausreichen würden.

Spekulieren können Sie dann mit Einlagen, die Sie in das Unternehmen einbringen. Als Unternehmenszweck führen Sie einfach nur an: ( Eigene ) Vermögensverwaltung. Für die Vermögensverwaltung für Dritte wären ohnehin noch Erlaubnistatbestände der Gewerbeordnung zu beachten, worauf es Ihnen ja nicht ankommen dürfte. Nicht jeder darf einfach für andere Leute deren Vermögen verwalten.

Für sich selber können Sie vorgehen, wie oben kurz angerissen. Möglicher Weise ändert sich die Richtig meiner Anregung, wenn Sie mir noch darlegen würden, warum Sie die Firmengründung vorhaben und worauf es Ihnen hintergründig besonders ankommt.

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Fricke
RA

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