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Untermietvertrag wurde gekündigt.


30.11.2017 16:36 |
Preis: 25,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich wende mich mit folgender Situation und Fragen zum Mietrecht an Sie.
ich habe einen Raum für Gewerbenutzung am 01.06.2017 untervermietet.Dieser Vetrag ist für 5 Jahre und endet am 01.06.2022.

Meine Vermieterin wurde aber vom Hauptmieter zum 31.12.2017 gekündigt,weil sie laut dem Hauptmieter das Untermietverhältniss nicht zugestimmt hat und nicht einverstanden war das die Grundmiete monatlich um 53€ erhöht wurde.Auch generell dass der ganze Vertrag geändert wurde. Ab dem 01.01.2018 bekomme ich einen neuen Vertrag von dem Hauptmieter.Zusätzlich habe ich festgestellt,dass der Vertag den ich mit meiner Vermieterin abgeschlossen habe nicht der gleiche ist, denn meine Vemieterin mit der Hauptmieterin hat.Der Vertrag den meine Vermieterin hat läuft nämlich nur für ein Jahr,der sich automatisch verlängert wenn er nicht bis zum Ende des Jahres von der Hauptmieterin gekündigt wird.Ist dann der Vetrag den ich gerade habe nichtig?

Ich habe eine Kündigung zum 3.11.2017 bekommen.im Vertrag steht aber drin,dass,,es kann mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt werden.Die Kündigung ist rechtzeitig erfolgt,wenn sie spätestens am 3. Werktag des ersten Monats der Kündigungsfrist schriftlich bei dem anderen Vertragspartner eingegangen ist.
Der Mieter akzeptiert dass das Mietverhältnis von dem Bestand des Hauptmietverhälltnisses abhängig ist.Wird der Hauptmieter gekündigt,so ist der hiesige Untermietvertag mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende,frühestens zum Ende des Hauptmietvertages kündbar´´.Darf sie mich früher als dem 31.12.2017 kündigen?

Dazu verlangt Sie von mir eine Ablöse von 1822€,aufgrund das sie damals den Raum renoviert hatte und ich den jetzt so übernehmen werde,da ich ja einen neuen Vertrag von der Hauptmieterin bekommen werde.Das hatten wir aber nie mit der Ablöse vereinbart und es steht auch nicht in meinem Vertrag drin.Ich hatte ihr anfangs eine Kaution von 860€ gezahlt.Die möchte sie mir nicht zurückgeben weil ich ihr keine Ablöse zahlen möchte.Ihn ihrem Vertag aber mit der Hauptmieterin steht drin dass,,Erneuerung des Bodens auf eigene Rechnung.Kein Anspruch auf Vergütung bei Ablöse ect´´.Muss ich ihr eine Ablöse zahlen?Muss sie mir nicht die Kaution zurück geben?

Als letztes verlangt sie von mir das alle von mir angebrachten Änderungen im Raum bis zum 3.12.2017 enfernt und alle Gegenstände aufgeräumt werden sollen.Sollte ich das nicht machen,würde sie gleich die Räumungsklage beim Amtsgericht erheben müssen.Von der Hauptmieterin habe ich nätürlich die Erlaubnis den Raum so zu lassen,da auch ihrer Meinung nach der Vertrag den mir meine Vermieterin gegeben hat nichtig ist , ich ja einen neuen Vetrag ab dem 1.1.18 abschliessen werde und das ich bis dem 31.12.17 ganz normal im Raum arbeiten kann.

Ich würde gerne wissen ob ich im Raum bis zum 31.12.2017 bleiben kann und ob ich eine Ablöse zahlen muss.Die Kaution muss sie mir wieder zurückgeben oder?

Ich freue mich auf eine Beantwortung der oben genannten Fragen. Insbesondere die rechtliche Stellung von einer Kündigung vom Untermietvertrag.
30.11.2017 | 19:36

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

"Ist dann der Vetrag den ich gerade habe nichtig?"

Wenn Sie mit einem Mieter einen Untermietvertrag geschlossen haben, ohne dass dieser dazu berechtigt war, so ist Ihr Vertrag wirksam. Allerdings können Sie sich nicht gegenüber dem Eigentümer (Hauptmieter) darauf berufen sondern nur gegenüber Ihrem Vertragspartner der selber Mieter ist.

"Darf sie mich früher als dem 31.12.2017 kündigen?"

Nein. Der Fall war vorgesehen in Ihrem Mietvertrag "frühestens zum Ende des Hauptmietvertrages". Dieser endet zum 31.12. Ihre Kündigung wird daher auch erst dann wirksam (wenn von Ihrem Vertragspartner ausgesprochen. Wie gesagt, können Sie sich gegenüber dem Hauptmieter nicht auf den von Ihnen geschlossenen Vertrag berufen.)

"Muss ich ihr eine Ablöse zahlen? Muss sie mir nicht die Kaution zurück geben?"

Sie müssen sich den Mietvertrag den Ihre Vermieterin mit dem Hauptmieter hat, nicht entgegenhalten lassen (können sich aber auch nicht darauf berufen). Wenn keine anderen Gründe für die Zurückhaltung der Kaution vorliegen, muss diese zurück gezahlt werden. Eine Ablöse scheidet schon deswegen aus, da es vom Zufall abhängig ist, dass Sie einen neuen Mietvertrag erhalten.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
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