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Untermietvertrag – Berechtigtes Interesse

| 16.09.2020 10:48 |
Preis: 40,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Ich wohne in einer WG mit einer Freundin zusammen. Wir stehen beide im Mietvertrag. Da ich meinen Job verloren habe und mit meinem Freund zusammenziehen möchte, werde ich nun ausziehen müssen, meine Mitbewohnerin möchte aber in der Wohnung bleiben und eine andere Freundin möchte mein Zimmer übernehmen. Die Verwaltungsgesellschaft möchte allerdings, dass wir beide erst kündigen und sich die Beiden dann neu auf die Wohnung bewerben. Da wir aber Angst haben, die Wohnung zu verlieren und meine Freundin die Wohnung nicht kündigen will, würden wir gerne das Recht auf einen Untermietvertrag nutzen, mit dem berechtigten Interesse, dass ich nicht alleine kündigen kann, ich aber ausziehen muss und nicht zwei Wohnungen bezahlen kann. Die Zuständige der Wohnungsverwaltung war sehr unfreundlich und möchte keinen Untermietvertrag. Ich habe gelesen, dass sie bei einem berechtigten Interesse mir den Untermietvertrag nicht verweigern kann. Jetzt ist die Frage, ob meine E-Mail reicht und wir rechtlich auf der sicheren Seite sind.

Anbei mein E-Mail Entwurf:

Sehr geehrte Damen & Herren,

ich bin zusammen mit [Mitbewohnerin] Mieter der Wohnung in der [Adresse]. Die Wohnung haben wir mit Mietvertrag vom [Datum] gemietet.
Meine persönliche & berufliche Situation hat sich allerdings seitdem grundlegend geändert, da ich zum 31.08.2020 meinen Arbeitsplatz verloren habe. Ich werde ab dem 01.10. in eine günstigere Wohnung ziehen bis sich meine berufliche Situation gebessert hat.
Da [Mitbewohnerin] die Wohnung nicht kündigen möchte, beabsichtigen wir ein Zimmer der Mietwohnung ab dem 01.11.2020 unterzuvermieten.
Wir bitten Sie daher gem. § 553 Abs. 1 BGB Ihre Erlaubnis zur Untervermietung dieses Teils der Wohnung zu gestatten. Ein berechtigtes Interesse habe ich Ihnen dargelegt.
Wir beabsichtigen als Untermieterin Frau [Neue Mieterin] in der Wohnung aufzunehmen. Wenn Sie dies wünschen können gerne noch nähere Angaben über ihre persönlichen Verhältnisse gemacht werden. Ihre Selbstauskundt, Gehaltsnachweise sowie eine Bürgschaft Ihrer Mutter liegen Ihnen bereits vor.
Wir bitten Sie höflichst uns bis zum 23.09.2020 mitzuteilen, ob Sie Ihre Zustimmung zur Untervermietung erteilen.
Mit freundlichen Grüßen

[Ich, Mitbewohnerin]
16.09.2020 | 14:39

Antwort

von


(1094)
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33609 Bielefeld
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Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Der von Ihnen geschilderte Umstand kann durchaus als berechtigtes Interesse bewertet werden, vom Vermieter die Erlaubnis zur teilweisen Untervermietung gemäß § 553 BGB zu verlangen.
Sie müssen sich darüber im klaren sein, dass Sie weiterhin mit Mieterin sind und bleiben, und damit neben Ihrer Freundin dem Vermieter gegenüber für die Verbindlichkeiten aus dem Mietvertrag gesamtschuldnerisch haften.

Sollte der Vermieter auf Ihre E-Mail hin die Zustimmung zur Untervermietung verweigern, müssen Sie gegen ihn klageweise auf Erteilung der Zustimmung vorgehen.
Stellt sich dann heraus, dass der Vermieter die Zustimmung zu Unrecht verweigert hat, macht er sich schadensersatzpflichtig Ihnen gegenüber.

Ich halte die von Ihnen verfasste E-Mail für ausreichend, die Zustimmung des Vermieters einfordern zu können.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 21.09.2020 | 11:23

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