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Untermieterin zahlt Miete nicht

04.08.2014 12:00 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


13:20

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Wohnung in Hamburg befristet auf drei Monate untervermietet (Juli - September 2014), da ich beruflich für drei Monate in eine andere Stadt musste (es wurde auch von beiden Seiten ein Untermietvertrag unterschrieben).
Nun zahlt die Mieterin aber bereits die zweite Miete nicht und hat mir auch nicht die Kaution überwiesen, die mit der ersten Miete fällig war. Ich habe Ihr nun eine fristlose Kündigung geschickt und eine Schlüsselübergabe zum 15.08. vorgeschlagen, habe aber Angst, dass sie sich weigert, aus der Wohnung auszuziehen. Was kann ich dagegen tun? Ich würde gerne eine kostspielige Räumungsklage vermeiden (das müsste ich ja vorher alles auslegen, oder?), habe aber gehört, dass z.B. das Austauschen der Schlösser meinerseits rechtswidrig ist. Das Problem ist zudem, dass ich nun doch länger in der anderen Stadt bleibe und die Wohnung daher so schnell wie möglich weitervermieten muss, bzw. die "Hauptvermieterin" die Wohnung jetzt mit Maklerin neu vermieten möchte, was ja aber nur geht, wenn meine Untermieterin auszieht. Da ich als Berufsanfängerin über kein wirkliches Kapital verfüge, suche ich nach einem kostengünstigen Weg, mein Recht durchzusetzen, was können Sie mir da empfehlen?

Vielen Dank und mit den besten Grüßen!

04.08.2014 | 12:36

Antwort

von


(2272)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrte Ratsuchende,



der kostengünstigste, legale Weg wäre ein Aufhebungsvertrag mit der Untermieterin, da damit das gerichtliche Verfahren vermieden werden kann.


Kommt es zu keinen Aufhebungsvertrag und zieht die Untermieterin nach ihrer Sachverhaltsdarstellung am 15.08.2014 nicht aus, werden Sie Räumungsklage erheben müssen - eine andere, rechtlich zulässige Möglichkeit gibt es nicht.


Die Kosten eines solchen gerichtlichen Verfahrens und auch die Kosten einer möglichen Zwangsräumung durch einen Gerichtsvollziehers aufgrund eines gerichtlichen Räumungstitels müssten Sie erst vorauslagen, das ist richtig.


Ob insoweit die Möglichkeit bei Ihnen gegeben ist, Prozesskostenhilfe zu beantragen, kann so nicht beantwortet werden; prüfen lassen sollten sie es allemal.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 04.08.2014 | 13:08

Sehr geehrter Herr Anwalt,

muss dieser Aufhebungsvertrag mit dem Einverständnis der Mieterin geschehen oder kann ich das aufgrund der nicht gezahlten Miete einfach selbst durchführen? Und was genau ist jetzt der Vorteil gegenüber der fristlosen Kündigung? Denn auch bei einem Aufhebungsvertrag kann die Mieterin sich ja weigern, aus der Wohnung auszuziehen und dann muss ich so oder so eine Räumungsklage erwirken, oder? Ich verstehe den Vorteil des Aufhebungsvertrages noch nicht, vielleicht können Sie das nochmal kurz ausführen.

Vielen Dank und mit den besten Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.08.2014 | 13:20

Sehr geehrte Ratsuchender,


der Aufhebungsvertrag bedarf der Zustimmung der Mieterin.

Ohne deren Zustimmung bleibt nur die Kündigungsmöglichkeit.


Der Vorteil des Aufhebungsvertrages liegt eben darin, dass ein gerichtliches Verfahren vermieden werden soll. Und bei einer entsprechenden Formulierung auch hinsichtlich einer Vertragsstrafe bei Nichtauszug kann es dann für die Gegenseite eben teuer werden.

In der Regel wird der Mieter dann ausziehen, um eine solche Vertragsstrafe zu sparen. auch kann man den rechtzeitigen Auszug ggfs. finaziell "schmackhaft" machen, so dass dann der Mieter ebenfalls eher auszieht.


Der Vorteil ist also die Vermeidung eines kostenintensiven und ggfs. auch lang dauernden Gerichtsverfahrens, bei dem Sie die Kosten vorstrecken müssen und vielleicht vom Mieter nicht zurückerhalten.


Aber die Gegenseite muss eben zustimmen.


Zieht die gegenseite aber auch nach Abschluss eines Aufhebungvertrages gleichwohl nicht aus, werden Sie dann ebenfalls klagen müssen, das ist richtig.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

ANTWORT VON

(2272)

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