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Untermieter kündigen

26.05.2011 16:58 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Hauptmieter in einer Wohngemeinschaft mit 3 Personen. Zwei der Zimmer vermiete ich unter. Die Wohnung ist von mir bewohnt und auch von mir, außer in den Zimmern der Mitbewohner, möbliert.

Seit dem 1.5.2011 ist ein neuer Untermieter eingezogen, mit dem meine Mitbewohnerin und ich nicht klarkommen. Wir wollen ihm kündigen.
Ich habe einen Standard Untermietvertrag von einer großen Immobilienvermittlungsseite verwendet.

Nun zu meinen Problemen mit dem Untermieter.
Er ist nachlässig und vergisst allerlei Dinge, z.B.

- Herdplatten nicht ausgeschaltet
- lässt das Licht nach Benutzung der Gemeinschaftsräume an
- elektrische Geräte werden nicht ausgemacht (Waschmaschine z.B.)


Nach mehrmaliger mündlicher Ermahnung hat sich die Situation nicht gebessert.

Nun zu meinen Fragen:

Muss ich ihn vor einer Kündigung schriftlich abmahnen?

Kann ich ihm aufgrund von Fahrlässigkeit (Brandgefahr vor allem) außerordentlich und mit welcher Frist kündigen?

Wenn nicht, reicht die Fahrlässigkeit in seinem Verhalten für eine ordentliche Kündigung als Begründung?

Kann er der Kündigung widersprechen?


Vielen Dank für Ihre Antwort!

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie können ihm außerordentlich und fristlos wegen Gefährdung kündigen, jedoch müssen Sie beweisen, dass der Untermieter wiederholt die Herdplatten nicht ausgeschaltet hat.

Er kann der Kündigung widersprechen, für diesen Fall müssen Sie beweisen können, dass er die Herdplatten tatsächlich wiederholt nicht ausgeschaltet hat und daraus eine Gefährdung resultierte.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2011 | 17:15

Danke für Ihre Antwort.


Können wir ihm aus Vertrauensverlust ordentlich, also mit 3 Monaten Fristt, kündigen?


mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2011 | 17:44

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist möglich.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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