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Untermiete im Eigentum und Auswirkungen auf nachehelichen Unterhalt

19.07.2018 09:43 |
Preis: 25,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


11:33
Hallo, ich bin geschieden und wohne in meiner eigenen, bereits abgezahlten Immobilie. Mir wird beim nachehelichen Unterhalt ein Wohnvorteil angerechnet, der der ortsüblichen Vermietung der Immobilie entspricht. Nun habe ich eine Einliegerwohnung im Haus untervermietet. Wird diese Mieteinnahme vom Wohnwert, der für den nachehelichen Unterhalt zugrunde liegt, abgezogen oder erhöht die Untermiete sogar noch mein Einkommen?
VG
19.07.2018 | 10:44

Antwort

von


(371)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es stellt sich zunächst die Frage, ob die Einliegerwohnung mit in den Wohnvorteil einberechnet wurde oder ob "lediglich" der von Ihnen bewohnte Teil des Hauses einbezogen wurde.

Wurde die Einliegerwohnung in den Wohnvorteil einberechnet, so wäre diese nunmehr herauszurechnen. Auf der anderen Seite würde die Mieteinnahme sich als zusätzliches Einkommen niederschlagen und ihr unterhaltsrechtliches Einkommen erhöhen.

Wurde die Einliegerwohnung nicht mit einbezogen, so bleibt der Wohnvorteil bestehen und die Miete wird zusätzlich in das unterhaltsrechtlich zur Verfügung stehende Einkommen einberechnet.

In beiden Fällen findet demnach eine Anrechnung statt. Im ersten Fall wird vorab der Wohnvorteil zu kürzen sein um den Wohnvorteil der Einliegerwohnung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 19.07.2018 | 11:19

Danke schon einmal.
Die Einliegerwohnung wurde nachträglich vermietet (nach der Berechnung von nachehelichem - und Kindsunterhalt) und ist damit nicht in den Wohnvorteil eingerechnet.
Wie gestaltet sich der Wohnvorteil in puncto Untermiete nun in Bezug auf den Kindsunterhalt? Dieser wird jetzt aktuell neu berechnet (2-Jahresfrist abgelaufen und höhere Gehaltsklasse).
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.07.2018 | 11:33

Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe nach Ihrer Darstellung davon aus, dass der Wohnvorteil sich von Anfang an nur auf den von Ihnen bewohnten Hausteil bezog. Es verbleibt damit der Wohnvorteil, der ja bereits in die Berechnung einbezogen war. Hinzu kommen nunmehr die Einkünfte aus Vermietung der Einliegerwohnung. Diese wirken sich somit einkommenserhöhend aus und sich schlagen daher möglicherweise in einem höheren Kindesunterhalt nieder.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben. Ansonsten nehmen Sie bitte Kontakt auf über die hinterlegten Daten.

ANTWORT VON

(371)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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