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| 09.01.2018 14:54 |
Preis: 45,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Fall:

A wird von B angestiftet.

C erfährt davon, dass B angestiftet worden ist.

C findet die Tat anfängst nicht gut und nimmt die geplante Tat von B so hin bzw. zur Kenntnis.

Eine Beteiligung von C an der Tat findet nicht statt.

Die Tat von B hat stattgefunden.

Mit welcher Strafe muss C rechnen.


Einsatz editiert am 09.01.2018 15:07:56
09.01.2018 | 16:59

Antwort

von


(168)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 12356737
Tel: 017643291155
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Mit welcher Strafe C rechnen muss bzw ob überhaupt mit einer Strafe zu rechnen ist, richtet sich maßgeblich danach, um was für eine Tat von B es sich handelt.

Eine Strafbarkeit ist hierbei nur gegeben, wenn es sich um eine in den Absätzen 1 und 2 des § 138 StGB genannten Straftaten handelt. Hierbei handelt es sich im Einzelnen um:

- Hochverrat in den Fällen der §§ 81 bis 83 Abs. 1 StGB,
- Landesverrat oder einer Gefährdung der äußeren Sicherheit in den Fällen der §§ 94 bis 96, 97a oder 100 StGB,
- Geld- oder Wertpapierfälschung in den Fällen der §§ 146, 151, 152 StGB oder Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion und Vordrucken für Euroschecks in den Fällen des § 152b Abs. 1 bis 3 StGB
- Mord (§ 211 StGB)
- Totschlag (§ 212 StGB)
- Völkermord (§ 6 des Völkerstrafgesetzbuches) oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§ 7 des Völkerstrafgesetzbuches) oder Kriegsverbrechens (§§ 8, 9, 10, 11 oder 12 des Völkerstrafgesetzbuches) oder Verbrechen der Aggression (§ 13 des Völkerstrafgesetzbuches)
- Straftat gegen die persönliche Freiheit in den Fällen des § 232 Absatz 3 Satz 2, des § 232a Absatz 3, 4 oder 5, des § 232b Absatz 3 oder 4, des § 233a Absatz 3 oder 4, jeweils soweit es sich um Verbrechen handelt, der §§ 234, 234a, 239a oder 239b (Menschenhandel, Menschenraub, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Verschleppung, Geiselnahme)
- Raubes oder räuberischen Erpressung (§§ 249 bis 251 oder 255) oder
- gemeingefährliche Straftat in den Fällen der §§ 306 bis 306c oder 307 Abs. 1 bis 3, des § 308 Abs. 1 bis 4, des § 309 Abs. 1 bis 5, der §§ 310, 313, 314 oder 315 Abs. 3, des § 315b Abs. 3 oder der §§ 316a oder 316c (Brandstiftung, Herbeiführen von Explosionen) Verkehrsdelikte, Eingriff in den Bahn- oder Flugverkehr)
- Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewaltat nach § 89a StGB
Bildung terrorristischer Vereinungen nach § 129a StGB

Sollte es sich bei der Tat um eine der genannten Straftaten handeln, wäre für C eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe möglich.

Welche Strafe konkret erwartbar ist richtet sich nach allen objektiven und subjektiven Umständen der Tat und dem Vorhandensein von Vorstrafen


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen

Gutzeit
Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Denise Gutzeit


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