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Unterhlat bei Teilzeittätigkeit

09.05.2019 12:16 |
Preis: 40,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo Liebes Frag-einen-Anwalt Team,

ich möchte wegen einer beruflichen Weiterbidling (technischer Betriebswirt, berufsbegeleitend) meine Wochenarbeitszeit auf 80% reduzieren. Da ich geschieden bin und Kindesunterhalt für zwei Kinder leiste frage ich mich ob die Reduzierung der Arbeitszeit einfluss auf die Höhe des Kindesunterhalts hätte.

Konkret: Darf der Unterhalt (bzw. das relevante Einkommen) in diesem Falle, für die Dauer der Maßnahme, reduziert werden, oder muss ich den zuvor titulierten Unterhalt entrichten.

Besten Dank im Voraus.

Guten Tag,
ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Da nach Ihren Angaben ein Unterhaltstitel existiert, können und dürfen Sie nicht so einfach den Unterhalt kürzen, da Sie ansonsten Gefahr laufen, von einer Vollstreckung aus dem Titel betroffen zu werden.

In materiellrechtlicher Hinsicht ist zunächst zu berechnen, und zwar anhand der konkreten Einkommensminderung, ob Sie tatsächlich in eine niedrigere Gehaltsstufe der Düsseldorfer Tabelle einzuordnen sind.
Sollte das der Fall sein, kommt es auf die Dauer der Reduzierung der Arbeitszeit an. Erst dann, wenn dieser Umstand sich länger als 6 Monate auswirkt, ist er überhaupt Berücksichtigung fähig.

Grundsätzlich sind Sie berechtigt, aus sachlichen Gründen die Arbeitszeiten und damit das Arbeitseinkommen in gewissem Umfang zu modifizieren. Von daher haben Sie, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, einen Anspruch gegen den Unterhaltsberechtigten einen Anspruch auf eine Abänderung des vorliegenden Unterhaltstitels.
Diesen Abänderungsanspruch können Sie dann auch gerichtlich geltend machen, wenn die Gegenseite nicht einverstanden sein sollte.

Von daher empfehle ich Ihnen, sobald wie möglich die konkrete Einkommensminderung berechnen zu lassen, um auf dieser Basis dann die eintretende Unterhaltsreduzierung zu erfahren. Diese sollten Sie dann mit der Kindesmutter kommunizieren und sie auffordern, auf weitergehende Rechte aus dem Titel zu verzichten. Geschieht dies nicht, müssen Sie den Unterhaltstitel gerichtlich abändern lassen.

Mit freundlichen Grüßen

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