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Unterhat für Kind und andere Zahlungen


| 25.12.2007 15:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

der Vater meines 10 Monate alten Sohnes lebt in Polen, ist selbstständig, verheiratet und hat dort 2 Kinder. Hier hat er vor der Geburt die Vaterschaft anerkannt. Denkt aber nicht daran Unterhalt zu zahlen und sieht es auch nicht als notwendig an seinen Sohn regelmäßig zu besuchen und sich um ihn zu kümmern.
Als Studentin bin ich somit auf Tagesmütter angewiesen die meinen Sohn betreuuen, was mit erhebichen Kosten verbunden ist (mind. 300€/montl.). Das Jugendamt ist findet immer neue Gründe mir keine Unterstützung dafür zu zahlen und so erhalte ich ledeglich einen Unterhaltsvorschuss von 125,-€ im Monat.
Nun sind meine Geldmittel erschöpft und ich würde gerne den Vater d. K. dafür belangen. Ist das vor Gericht möglich? Wo würde eine Verhandlung stattfinden PL/DE? Kann ich hierfür Kostenbeihilfe beantragen? Habe ich Aussichten auf Erfolg?
Bin für jeden Tip dankbar. Das scheint mir die einzige Lösung, sonst muss ich mein Studium abbrechen.
Würde mich sehr freuen, wenn sich jemand -trotz geringem Geldeinsatzes- meines Problems annehmen würde. Vielen Dank im voraus!!!

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Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie können den Vater auf Kindesunterhalt jedenfalls für die Zukunft verklagen, und zwar in Deutschland vor dem Familiengericht, in dessen Bezirk sich der Wohnsitz des unterhaltsberechtigten Kindes befindet, siehe Art. 5 Nr. 2 EuGVVO.

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung sehe ich Erfolgsaussichten für gegeben, sofern der Vater auch entsprechend leistungsfähig ist, seiner Unterhaltsverpflichtung nachzukommen.

Auch die Kosten für eine erforderliche Kindesbetreuung durch Dritte sind als Mehrbedarf gemäß § 1610 Abs. 1 BGB zusätzlich zum Barbedarf des Kindes (nach der Düsseldorfer Tabelle) als Unterhalt zu bezahlen.

Unterhalt für die Vergangenheit können Sie nur unter den einschränkenden Voraussetzungen des § 1613 Abs. 1 BGB verlangen (außer bei Sonderbedarf, siehe § 1613 Abs. 2 BGB).

Da Sie keine oder nur geringe Einkünfte erzielen, werden Sie Prozesskostenhilfe beantragen können, so dass die Gerichtskosten sowie die Kosten einer eigenen anwaltlichen Vertretung vom Staat übernommen werden können.


Ich hoffe, meine Ausführungen vermitteln Ihnen die gewünschte erste rechtliche Orientierung. Bei Unklarheiten stehe ich Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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