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Unterhaltszahlungen während der Ausbildung

09.07.2017 21:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Frau Anwaeltin / Sehr geehrter Herr Anwalt

Meine 17 jährige Tochter beginnt zum 01.08.17 ihre Ausbildung und verdient im ersten Lehrjahr Brutto 600 Euro. Im November diesen Jahres wird sie 18.

Ich bezahle momentan 530 Euro monatlich an Unterhalt. Das Kindergeld in Hoehe von 192 Euro geht vollständig an meine Expartnerin.

Wie berechnet sich der kommende Unterhalt und natürlich wie hoch sind die Unterhaltsleistungen bei Volljährigkeit?

Ich danke Ihnen im Voraus
Mit freundlichen Grüßen`

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Solange Ihre Tochter minderjährig ist, schulden Sie Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle. Die Höhe ist abhängig von Ihrem Einkommen.

Ab Eintritt der Volljährigkeit schulden beide Elternteile die Zahlung von Barunterhalt, entsprechend ihrem Anteil am Gesamteinkommen.

Der Bedarf Ihrer Tochter in der Ausbildung richtet sich, sofern sie weiterhin bei ihrer Mutter lebt, nach der vierten Altersstufe der Düsseldorfer Tabelle. Dazu wird es also ebenfalls auf Ihr Einkommen ankommen - und auf das Einkommen der Mutter.

Sollte Ihre Tochter in einem eigenen Hausstand leben, spricht ihr die Düsseldorfer Tabelle einen Bedarf von 735 EUR zu. Das Kindergeld ist darauf allerdings voll anzurechnen, ebenso die Ausbildungsvergütung in Netto abzüglich eines ausbildungsbedingten Mehrbedarfs von 90 EUR.

Wenn Ihre Tochter also 600 EUR brutto verdient, werden ihr ungefähr 475 EUR verbleiben. Davon sind 90 EUR als ausbildungsbedingter Mehrbedarf abzuziehen, so daß sie sich 385 EUR anrechnen lassen muß. Dazu kommt das Kindergeld von 194 EUR, so daß sich der Bedarf von 735 EUR auf 156 EUR verringert.

Diesen Bedarf müssten Sie und die Mutter also durch Unterhaltszahlungen abdecken - wie hoch Ihr Anteil sein wird, läßt sich ohne Kenntnis des Einkommens der Mutter nicht sagen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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