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Unterhaltszahlungen für ein Kind


06.12.2005 09:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Morgen,

Meine Frage lautet wie folgt:

1. Wie verhält es sich mit der Unterhaltszahlung für ein Kind, wenn der Unterhaltspflichtige längere Zeit krank ist, der Arbeitgeber nach 6 Wochen die Lohnfortzahlung einstellt. Muß vom Krankentagegeld Unterhalt gezahlt werden und wenn ja in welcher Höhe?

THF
06.12.2005 | 10:50

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

Im Grundsatz bleibt es beim Vorhandensein von Krankentagegeld beim vollen Unterhaltsanspruch des bedürftigen Kindes. Krankentagegeld ist nämlich als Lohnersatzleistung als volles Einkommen anzusehen (vgl. z.B. OLG Köln FamRZ 2001, 177). Abgezogen werden allerdings die krankheitsbedingten Mehrkosten (soweit vorhanden). Darunter fallen z.B. Medikamente, Fahrten zum Arzt, etc. Diese werden vom vorhandenen Nettoeinkommen subtrahiert und müssen nicht vom Selbstbehalt bestritten werden.

Allerdings werden im Zweifel die pauschalen berufsbedingten Mehraufwendungen in Höhe von 5 % (bei längerer voller Erwerbsunfähigkeit) nicht mehr abgezogen werden können.

Natürlich verbleibt Ihnen auch ganz normal Ihr Selbstbehalt (regelmäßig 890,-- € gegenüber jedenfalls einem minderjährigen Kind). Die Unterhaltshöhe bestimmt sich sodann nach der Düsseldorfer Tabelle.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste Orientierungshilfe gegeben zu haben. Sollten dennoch Ihre Frage nicht abschließend gelöst sein oder, nutzen Sie doch bitte die kostenlose Nachfragemöglichkeit von „frag einen Anwalt“.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-


Burgwedel, den 6.12.05
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Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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