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Unterhaltszahlungen an Frau und Kinder

18.05.2009 18:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren,

könnten Sie bitte beispielhaft die Rechnung für Trennungs- und Kindesunterhalt darlegen, bei folgendem Hintergrund:

- Frau ist ausgezogen und wohnt in Mietwohnung. Sie ist berufstätig in Teilzeitarbeit und hat ein monatliches Nettoeinkommen von 840 EURO.
- Zwei Kinder (15/17) wohnen beim Mann.
- Mann wohnt im Eigenheim. Das Eigenheim gehört ihm alleine (aus Erbteil finanziert). Die monatliche Zinsbelastung liegt bei 400 EURO. Die sonstigen Kosten für Reparaturen liegen bei monatlich 100 EURO. Der Mann ist in in Vollzeit berufstätig und hat ein Nettoeinkommen von 3000 EURO.

- Wie hoch ist der Trennungsunterhalt für die Frau?
- Müssen die Nettoeinkommen aus mehreren Monaten (inkl. 13. Monatsgehalt) berücksichtigt werden und falls ja, ab wann? (das erste halbe Jahr vor der Trennung lag das Einkommen des Mannes bei über 3000 EURO)
- Werden Zins- und Reparaturkosten für das Haus vom Nettoeinkommen des Mannes abgezogen?
- Steht der Frau ein höherer Unterhalt zu, weil der Mann im Eigenheim verblieben ist?

Vielen Dank!

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine konkrete Unterhaltsberechnung an dieser Stelle nicht erfolgen kann - diese wäre auch nicht für unter 250 EUR zu realisieren.

Eine grobe Berechnung ergibt jedoch, dass der Ehemann - auf der der Grundlage der von Ihnen genannten Zahlen, ohne Berücksichtigung der Zinsen und Reparaturkosten - einen Trennungsunterhalt von ca. € 1.200 an die Frau zu leisten hat - die Frau wiederum hat Kindesunterhalt von jeweils € 295 an die beiden beim Vater lebenden Kinder zu zahlen.

Bei der Berechnung ist von einem durchschnittlichen Nettoeinkommen auszugehen, dass auf der Basis des Gehaltes der letzten 12 Monate errechnet wird - also wäre auch ein etwaiges 13. Monatsgehalt zu berücksichtigen.

Die Zinsbelastungen werden beim Mann einkommensmindernd berechnet - allerdings muss er sich den Wohnvorteil durch Wohnen im Eigenheim einkommenserhöhend anrechnen lassen.

Hier ist eine genaue Berücksichtigung aber nicht möglich, da der Wohnwertvorteil der auf dem freien Markt objektiv erzielbaren Miete entspricht, welche nicht bekannt ist.

Von dem Marktwert wären dann die Zinsen und die Instandhaltungskosten in Abzug zu bringen. Da der Marktwert des Objektes nicht bekannt ist, habe ich bei der groben Berechnung auch die Belastungen außen vor gelassen - eine konkrete Unterhaltsberechnung kann daher durchaus zu einem höheren Ehegattenunterhalt führen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen oder eine Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Bitte kontaktieren Sie mich dazu entweder per E-Mail an <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-355 9205.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt





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