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Unterhaltszahlungen & Nachzahlungen (Nach Scheidung)

07.11.2011 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels


Ich bin kurz vor einer Scheidung, wir leben getrennt seit 18 Monaten. (Kind 2 Jahre alt)

1. Wenn die Rechtsgrundlagen für Unterhalt mit dem Gerichtstermin der Scheidung in 3 Monaten gesetzt werden, muss ich rückwirkend Unterhalt nachzahlen? Wenn ja bis Geburt zurück oder wie viele Monate maximal?

2. Mein Einkommen ist als Student unter 900,00 € wie hoch wird die monatlich zu zahlende Summe sein?

3. Wenn der Betrag 0 € ist wegen zu geringem Einkommen, wird alles nicht gezahlte als Schulden [in Zukunft] gespeichert?

Welcher Betrag würde dann zugrunde gelegt?

Kann ich trotzdem zahlen um Schulden zu vermeiden, wenn ja wie viel müsste ich zahlen?

4. Wenn ich wieder heiraten sollte und meine Frau sehr viel verdient, würde ihr Einkommen mit verrechnet werden für den Unterhalt? In wie weit hat das Einkommen meiner neuen Frau Auswirkungen auf meinen Unterhalt?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich vor dem Hintergrund der von Ihnen mitgeteilten Informationen und des angebotenen Honorars wie folgt beantworte:

Zu 1.
Das kommt auf das Urteil an. Eine generelle Antwort gibt es auf Ihre Frage nicht. Das Urteil richtet sich danach, ob Ihre Ehefrau die Zahlung rückständigen Unterhalts (für die Vergangenheit) oder laufenden Unterhalts(für die Zukunft) oder beides beantragt hat.

Rückständiger Unterhalt verjährt in 3 Jahren. Allerdings schulden Sie Kindesunterhalt erst ab dem Zeitpunkt, ab welchem Sie zur Zahlung bzw. zur Auskunft über Ihre Einkommensverhältnisse zwecks Unterhaltsberechnung aufgefordert worden sind.

Zu 2.
Bei einem Einkommen von 900,00 EUR schulden Sie keinen Kindes-Unterhalt. Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt) beträgt 950,00 EUR.

Zu 3.
Nein. Wenn Sie keinen Unterhalt schulden laufen auch keine Unterhaltsrückstände auf. Sie müssen nichts bezahlen.

Zu 4.
Die Einkünfte eines neuen Ehegatten spielen bei der Berechnung Ihrer Unterhaltsverpflichtung keine Rolle, solange Sie in zumutbarem Umfang eigene Einkünfte erzielen.

Ich hoffe die Fragen zu Ihre Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2011 | 16:52

Also zusammengefasst kann man sagen:

1. Ich zahle erst ab dem Tag Unterhalt an dem es beantragt wird und ich eine Aufforderung dazu kriege. Bis dato laufen auch keine Nachzahlungsforderungen gegen mich.

2. Solange ich studiere und unter 950 € bin, muss ich nichts zahlen und es sammeln sich keine Schulden an.

Richtig?

Wenn ich nun noch ein paar Jahre (2-4) studiere und unter 950 € bin meine Frau aber schon Geld verdient (ca. 3000,00 € pro Monat netto) würde sich an Punkt4 etwas ändern?

Wenn ich freiwillig Unterhalt zahle in meinem Studium, was muss ich beachten, droht mir ein anderweitiges Problem?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2011 | 18:11

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfragen (1. u. 2.) die mit ja beantwortet werden. Sie haben meine Antworten richtig verstanden.

Im Übrigen stellen Sie keine Nachfragen zu meinen Antworten sondern neue Fragen zu alternativen Sachverhalten. Die Option "kostenlose Nachfrage" ist aber nur für eine "Nachfrage" zu den erteilten Antworten gedacht, nicht für die Beantwortung neuer Fragen. Hierfür möchten Sie bitte ein neue Frage einstellen.

Mit freundlichen Grüßen


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