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Unterhaltszahlung/Unterhaltsberechnung

30.04.2017 12:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


13:33

Zusammenfassung:

Zur Leistungsfähigkeit beim Kindesunterhalt

Hallo,

ich zahle Unterhalt für einen 3 Jährigen Jungen der bei seiner Mutter wohnt. Aktuell verdiene ich 1660 Euro brutto. Die Miete beträgt 180 Euro und ich zahle aktuell 150 Euro Unterhalt. Nun wurde ich vom Jobcenter überprüft und die war folgende: ich habe die von Ihnen vorgelegten Unterlagen sbschließend bewertet und kann Ihnen mitteilen , dass aufgrund der dargelegten und nachgewiesenen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse Ichbewusstsein auf Weiteres keinen zusätzlichen Unterhaltsbetrag aus ihren laufenden Einkünften fordere. Was heißt das jetzt? Da steht kein konkreter Betrag. Die Zahlung war bis jetzt eher freiwillig und wurde noch nie richtig berechnet. Bin ich überhaupt fähig/verpflichtet Unterhalt zu zahlen? Vielen Dank schonmal für Ihre Hilfe

30.04.2017 | 12:51

Antwort

von


(556)
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich schulden Sie einen Mindestunterhalt von 246 €. Maßgeblich ist Ihr Nettoeinkommen für die Berechnung. Bei unterhaltsrechtlich relevanten Abzügen, z. B. Schulden, oder einem sehr geringen Nettoeinkommen kann dieser Betrag reduziert werden, so dass Ihnen zumindest der Selbstbehalt von 1080 € verbleibt. Die Miete ist in diesem Betrag enthalten.

Ich verstehe den Sachverhalt so, dass die Kindesmutter Sozialleistungen bezieht und Ihren Unterhalt als Einnahme angegeben hat. Die Behörde hat überprüft, ob über die freiwilligen Leistungen hinaus eine Leistungsfähigkeit besteht, so dass Sie den Unterhalt erhöhen müssen, und hat dies offenbar verneint.

Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Zahlungen einstellen dürfen, sondern nur, dass die Behörde keinen höheren Unterhalt fordert.

Wenn Sie Ihre genaue Leistungsfähigkeit errechnen lassen wollen, sollten Sie einen Anwalt vor Ort beauftragen und ihm alle Unterlagen zur Verfügung stellen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Rückfrage vom Fragesteller 30.04.2017 | 13:24

Ok aber warum schreiben Sie denn das nicht direkt wieviel ich jetzt zahlen muss? Das hatte mir nur die Kindesmutter so erzählt. Und was bedeutet "freiwillig"? Das verstehe ich so als könnte man es sich aussuchen ob man das zahlt oder das Jobcenter, oder irre ich mich?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.04.2017 | 13:33

Sehr geehrter Fragesteller,


ohne Kenntnis Ihres Nettoeinkommens, Ihrer Fahrtkosten zur Arbeit, eventueller Vorsorgeaufwendungen usw. ist eine Unterhaltsberechnung nicht möglich.

Ich kann Ihnen nur mitteilen, dass Ihnen nach Abzug des Unterhalts 1080 € verbleiben müssen.

Den Unterhalt zu zahlen, der sich aus Ihrer Leistungsfähigkeit ergibt (also Netteinkommen abzüglich Fahrtkosten und ggf. weiterer Abzüge abzüglich 1080 € Selbstbehalt), ist eine Verpflichtung. Ob Sie derzeit mit Ihrer "freiwilligen" Zahnlung etwas mehr zahlen, als Sie müssten, kann nur ein Anwalt beantworten, der Ihre Gehaltsabrechnungen der letzten zwölf Monate vorliegen hat.

Holen Sie sich beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein, mit dem die Anwaltskosten bis auf einen Selbstbehalt von 15 € übernommen werden und lassen Sie den Unterhalt vom einem Anwalt berechnen. Das ist der sicherste Weg.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

ANTWORT VON

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