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Unterhaltszahlung/Immobilie


| 09.06.2007 22:50 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Guten Abend,

ich habe schon gestern bzw. letzte Nacht meine Fragen gestellt, aber wahrscheinlich sind sie nicht angekommen - aus welchen Gründen auch immer.

1. Mein Mann und ich waren letztes Jahr 12 Jahre verheiratet.Im Juli hat er mir mitgeteilt, dass er die Trennung möchte. Im September ist er ausgezogen, weil ich das gemeinsame Haus nicht verlassen wollte. Er hat mir keinen Unterhalt gezahlt, weil aufgrund seiner Verbindlichkeiten nichts mehr für mich übrig blieb. In 2008 hat er 680,- € mehr zur Verfügung.Sein Nettogehalt 2530,- €, mein Netto 1292,- €(Vollzeit), sein Sohn(Student) erhält monatlich ca. 500,- €. Nach meiner Berechnung beträgt die Differenz 587,- €, 3/7 davon 252,- €. Die 5 % Pauschale habe ich berücksichtigt. Habe ich dann noch Anspruch auf Unterhalt? Oder kann man es damit abtun, dass ich ja nun schon 1 1/4 Jahr mit meinem Gehalt ausgekommen bin. Während unserer Ehe habe ich anders gelebt und vor der Ehe habe ich wesentlich mehr verdient. Wir haben keine gemeinsamen Kinder.

2. Mein Mann will jetzt 60 Tsd. Euro für das Haus, wenn ich darin wohnen bleibe. Aber ich habe das Haus schätzen lassen - 108 Tsd. Nach Abzug des Kredites bleiben 50 Tsd. für ihn. Er will sich nicht darauf einlassen und droht mit dem Anwalt. Ich soll mich bis nächste Woche entscheiden. Ist diese Frist nicht zu kurz bzw. kann er diese Frist setzen? Wie hoch sind die Kosten,wenn es wegen des Hauses vor Gericht geht?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Selbstverständlich kann weder wegen des Umfangs noch wegen der Detailfragen hier eine vollständige Unterhaltsberechnung vorgenommen werden.

Grundsätzlich dürfte sich aber ein Unterhaltsanspruch ergeben. Verwirkung ist hier nach OIhrer Schilderung nicht anzunehmen. Auf Grund der Einkommen ohne Berücksichtigung weiterer Verbindlichkeiten dürfte Ihr Bedarf bei rund 500 Euro liegen.

Aber:
Sie werden sich den Wohnvorteil in der eigenen gemeinsamen Immobilie anrechnen lassen müssen. Hierzu können keine Angaben gemacht werden. Daher sollten Sie unbedingt eine KollegIn vor Ort aufsuchen.

Zum Haus: Wenn dieses – hiervon ist nach Ihrer Schilderung auszugehen – Ihnen gemeinsam gehört, sollten Sie sich unbedingt einigen. Eine Lösung ist nur zwangsweise im Wege der Teilungsversteigerung § 180 ZVG möglich. Größtes Risiko dabei ist der Zuschlag weit unter dem tatsächlichen Wert.

Die Kosten des Verfahrens sind nicht endgültig abzuschätzen, da es nicht nur auf Ihren Schätzwert ankommt, sondern auch noch Gutachterkosten etc. hinzuzurechnen sind. Die Anwaltsgebühren aus einer Forderung von 60 T€ liegen außergerichtlich bei rund 1700 €.

Die Fristsetzung ist natürlich möglich – im Hinblick auf die Folgen aber nicht wirklich sinnvoll. Besprechen Sie mit Ihrem Mann, dass eine Zwangsteilung für Sie beide finanzielle Verluste bringt und einigen Sie sich auf eine sinnvolle Zahlung.


Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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