Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.015
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhaltszahlung volljährige Tochter , Haftungsanteil, Kindergeldanrechnung


| 11.12.2005 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



25jährige Tochter studiert, hat eigene Wohnung
Vater: bereinigtes Einkommen 3000 Euro
Mutter: bereinigtes Einkommen 1500 Euro
Kindergeld wird an Mutter ausgezahlt.
Wie wird der jeweilige Haftungsanteil berechnet, wie wird das Kindergeld angerechnet?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Lebt Ihre Tochter im eigenen Haushalt, beträgt ihr monatlicher Unterhaltsbedarf 640 €.

Das Kindergeld wird dabei im Hinblick auf Ihre Unterhaltspflicht hälftig angerechnet.

Der Haftungsanteil berechnet sich prozentual nach der jeweiligen Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners.

Der Haftungsanteil nach § 1606 III 1 BGB errechnet sich nach der Formel:

Bereinigtes Nettoeinkommen eines Elternteils abzüglich 1000 € mal Bedarf, geteilt durch die Summe der bereinigten Nettoeinkommen beider Eltern abzüglich 2000€.

(Ihr Netto - 1000) x 640 : ((3000 + 1500) - 2000)= 512,- €

Sie hätten danach anteilig 512,- € zu zahlen. Davon ziehen Sie dann noch das hälftige Kindergeld ab.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de
www.strom-und-gas.de

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2005 | 18:08

Sehr geehrter Herr Kah!
Herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort. Grund meiner Anfrage ist eigentlich eine Pressemeldung, die besagt, daß sich in der Kindergeldanrechnung akutell etwas geändert hat, d.h. es soll sich mindernd auf den Unterhaltsanspruch des volljährigen Kindes
auswirken. In den unterhaltsrechtlichen Leitlinien (SüdL) wird der Selbstbehalt mit 1100 ?uro beziffert. Stimmt das?
Mit freundl. Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2005 | 07:40

Der angemessene Eigenbedarf, insbesondere gegenüber anderen volljährigen Kindern, beträgt in der
Regel mindestens monatlich 1.100 EUR. Darin ist eine Warmmiete bis 450 EUR enthalten.

Das Kindergeld wirkt sich im Ergebnis mindernd auf den Unterhaltsanspruch des Volljährigen aus, da dieses je zur Hälfte auf die Unterhaltspflicht der beiden Elternteile angerechnet wird.

Das neue BGH Urteil aus 2005, auf welches Sie evt. anspielen regelt Folgendes:

Auch wenn ein Kind volljährig ist, können seine Eltern Anspruch auf Kindergeld haben. Insbesondere dann, wenn das Kind eine Berufsausbildung absolviert, sei es eine betriebliche Ausbildung oder ein Studium. Der Anspruch besteht bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, teilweise auch noch darüber hinaus

Leben die Eltern getrennt, stellt sich die Frage, ob auch der andere Elternteil, also derjenige, bei dem das Kind nicht lebt, von dem Kindergeld profitieren kann. In der Regel geschieht dies dadurch, daß dieser Elternteil weniger Unterhalt zahlen muß, das Kindergeld wird ihm zur Hälfte angerechnet.

Wie schon mitgeteilt, würde diese Anrechnung bei Ihnen vorgenommen.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Für die Antwort wurde nur oberflächlich recherchiert. "
FRAGESTELLER 2/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER