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Unterhaltszahlung uneheliches Kind - demnächst heirat


24.03.2006 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Ich habe folgende Frage:

Ich habe ein uneheliches Kind das jetzt 8 Jahre alt ist. Für dieses Kind zahle ich monatlich 247 Euro an das Jugendamt. Die Mutter lebt vom Sozialhilfe, was sich wahrscheinlich nie ändern wird.

Mein monatliches Nettoeinkommen betraät 1.420 Euro. Die Miete mit Nebenkosten und Heizung (ohne Strom) 600 Euro. Meine Lebenspartnerin (seit 7 Jahren) hat eine Erwerbsunfähigkeitsrente von 242 Euro. Wir sind beide zu 100 % schwerbehindert.

Wir werden demnächst heiraten. Würde sich diese Tatsache auf die Höhe der Unterhaltszahlung auswirken?

Ich habe übrigens sonst keine Kinder, meine Partnerin auch nicht.

Vielen Dank für die Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Frage, die ich gemäß Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:


Falls Sie und Ihre zukünftige Ehefrau mit Ihrem Gesamteinkommen in den steuerpflichtigen Bereich kommen, so wird Ihr Nettoeinkommen nach dem günstigerem Ehegattensplitting berechnet werden müssen.

Das Zusammenleben in einer häuslichen Gemeinschaft kann unter dem Gesichtspunkt ersparter Wohn- und Haushaltskosten nach den Umständen des Einzelfalles die Leistungsfähigkeit steigern. Davon ist vorliegend aber kaum auszugehen.


Nach der Heirat sind Sie Ihrer zukünftigen Frau auch zum Unterhalt verpflichtet. Gegenwärtig muss sich ein minderjähriges Kind den ersten Unterhaltsrang mit gechiedenen und aktuellen Ehegatten teilen. Ihrer zukünftigen Frau stünde 3/7 der Einkommensdifferenz zu, was vorliegend ca. 500 € wären. Nach Abzug beider Einkommensverpflichtungen bliebe für Sie nur einen Restbetrag von 678 €. Ihr notwendiger Selbstbehalt bei Erwerbstätigkeit beträgt jedoch 890 €. Die Differenz beträgt 212 €, welche zwischen Ihrer zukünftigen Frau und Ihrem Kind aufzuteilen wäre. Ihre Unterhaltsverpflichtung gegenüber Ihrem Kind könnte sich von daher um 106 € reduzieren. Es gibt jedoch Gesetzesinitiativen, die einen Vorrang des Kindesunterhalts vor allen anderen Unterhaltsansprüchen vorsehen.


Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Sabine Reeder
Rechtsanwältin
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