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Unterhaltszahlung uneheliches Kind


03.11.2005 19:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Ich zahle für meine uneheliche 16 jährige Tochter seit dem 01.07. 2003 361€ Unterhalt, wobei mir die Hälfte des Kindergeldes angerechnet wird. Ich verdiene ca. 2850 € netto. Was die Mutter meiner unehelichen Tochter verdient, ob sie arbeitet oder nicht, weiß ich nicht. Seit Januar 2004 habe ich eine zweite Tochter mit meiner jetzigen Frau, welche ich im Juli dieses Jahres geheiratet habe. Wir erwarten im Dezember dieses Jahres unser 2. geminsames Kind. Für unsere erste Tochter bekommen wir noch Kindergeld, meine jetzige Frau arbeitet nicht, sie ist in der Erziehungszeit und hat nur für ein paar Monate einmal die Woche als Teilzeitkraft gearbeitet.
Meine Frage: Muß ich immer noch 361 € Unterhalt zahlen oder reduziert sich der Betrag, so wie es mir beim Jugendamt gesagt wurde. Welchen Weg soll ich einschlagen, wenn ich mit der Mutter nur wenig Kontakt bis keinen habe?
Danke für die Antwort

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Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst bin ich überrascht, daß das Jugenamt Ihnen gesagt hat, der Unterhaltsanspruch müsse sich verringern.

Wir können von hier aus weder bestätigen noch dementieren, ob sich der Unterhaltsanspruch verringert. Denn dazu fehlen uns verschiedene Daten. Haben Sie z.B. weiteres Einkommen (Steuerrückerstattungen, etc)? Wohnen Sie zur Miete oder in einer Eigentumswohnung? Haben Sie Fahrtkosten, wenn ja wie viele? Im OLG - Bezirk Köln müssen Sie Ihre sog. berufsbedingten

Nur mit dem Betrag 2850 EUR hätte ein 16 jähriges Kind einen Unterhaltsbedarf in Höhe von ca. 466 bz. 495 EUR (abzüglich der hälftigen Kindergeldanrechnung).

Kinderunterhalt nach Düsseldorfer Tabelle 2005
Der Hauptverdiener hat bereinigt 2.850,00 € = Bedarf nach Gruppe 10 (3.200,00 € bis 3.600,00 €)

Kind Kind (* 04.11.1989, 16 J) Prägende Barunterhaltspflicht des Hauptverdieners
Unterhaltsbedarf: 495,00 € = 170,0 % des Regelbetrags
Anspruch gegen Hauptverdiener: Quote 100,00 % = 495,00 €
Anrechnung des hälftigen Kindergelds (154,00 €) = 77,00 €
Zahlbetrag Hauptverdiener: 495,00 € - Kindergeldausgleich 77,00 € = 418,00 €

Jetzt haben Sie noch ein zweites Kind. Dafür müssen Sie zwar auch Unterhalt zahlen - theoretisch; doch es bleibt m.E. ohne Berücksichtigung bei der Unterhaltsberechnung für das 1. Kind.

Ich sehe daher keine Möglichkeit den Unterhalt zu senken.

Sollten Sie aber trotz allem den Unterhalt senken wollen, so werden Sie dies natürlich gegenüber der Kindesmutter geltend machen müssen. Ein direkter Kontakt kann nur vermieden werden, wenn Sie einen Anwalt beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille


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