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Unterhaltszahlung nach schulischer Ausbildung


06.08.2006 18:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Meine Tochter aus erster Ehe ist 20 Jahre alt. Sie hat zunächst das Gymnasium besucht, musste aus Leistungsgründen wechseln und hat den Realschulabschluss abgelegt. Danach hat sie, direkt im Anschluß, eine Dolmetscherschule für englisch/spanisch besucht die sie nach ca. 4Monaten abgebrochen hat. Bis zum neuen Schuljahresbeginn hat sie keine weitere Schule besucht. Das neue Schuljahr begann sie auf einer privaten Dolmetscherschule für englisch/russisch die sie 2 Jahre lang besucht hat und jetzt im Juli als "staatlich geprüfte Dolmetscherin" abgeschlossen hat. Sie möchte jetzt die BOS besuchen, dort den Abschluß erreichen und anschließend etwas im Sprachenbereich weiter studieren.
Bin ich jetzt weiterhin zu Unterhaltszahlungen verpflichtet oder entbindet mich der o.g. Abschluß von dieser Verpflichtung?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie sind grds. nur zur Finanzierung einer Ausbildung verpflichtet.

Da es sich bei der Dolmetschersausbildung um eine abgschlossenen Ausbildungsweg handeln dürfte, sind sie grds. nicht mehr verpflichtet den Unterhalt weiterzuzahlen.

Zunächst ist aber nicht klar, ob e sich bei der BOS um eine neue Ausbildung handelt oder um eine notwendige Weiterbildung. Eine reine Fortbildung hat der Unterhaltsberechtigte nicht zu zahlen.

Wenn es sich bei der "BOS" um eine Weiterbildung zu einer höhreren Qualifiktionsstufe hanelt, (z.B. eine Art Meisterprüfung) kann dies zu einer Fortsetzung der Unterhaltsverpflichtung führen. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, dann müssen Sie Ihrer Tochter nur noch für eine Übergangszeit von maximal 6 Monaten Unterhalt zahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


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