Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhaltszahlung nach Scheidung


15.11.2005 17:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Bei meiner Scheidung geht es lediglich um den Versorgungsausgleich.
Scheidungstermin: 28.11.2005
Nach meiner Scheidung möchte ich meiner geschiedenen Ehefrau auch weiterhin Unterhalt zahlen.

Jetzt meine Fragen hierzu:
Bin ich auch nach der Scheidung verpflichtet meiner geschiedenen Ehefrau Unterhalt zu zahlen ?
Wenn Ja, wie kann man den zustehenden Unterhalt errechnen ?

Hierzu ein paar Daten:

Vor Scheidung aufgeteiltes Vermögen aus Ehezeiten:
Ehemann:
- Barvermögen ca. 80.000,- €
=======================================================
Ehefrau:
- überschriebenes Einfamilienhaus ca. 200.000,- €
- Barvermögen ca. 20.000,- €
-------------------------------------------------------
220.000,- €
=======================================================
Alter: Ehemann 55 Jahre
Ehefrau 54 Jahre

Einkommen:
Ehemann
- monatlicher Nettoverdienst ca. 2300,- €
========================================================
Ehefrau
- monatlicher Nettoverdienst ca. 800,- €
- Mieteinnahmen monatlich 250,- €
--------------------------------------------------------
1000,- €
========================================================

Keine Kinder

Für eine Antwort wäre ich dankbar.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Zur Zahlung nachehelichen Unterhalts können Sie verpflichtet sein, wenn Ihre Ehefrau nach der Scheidung nicht selbst für ihren angemessen Unterhalt sorgen kann, weil sie z.B. aus Altersgründen oder wegen Krankheit und Gebrechen keine Vollzeitstelle annehmen kann, die ihr einen Unterhalt im Umfang der ehelichen Lebensverhältnisse sichert. Angesichts Ihrer Altersangaben, gehe ich davon aus, daß diese Voraussetzungen bei Ihnen vorliegen werden, was aber eine konkrete Prüfung natürlich nicht ersetzen kann.

Der von Ihnen an Ihre Ehefrau zu zahlende nacheheliche Unterhalt kann an dieser Stelle, und insbesondere nicht für das ausgelobte Honorar, nicht konkret berechnet werden. Dazu müssten nähere Angaben zu Einkommen und Einkünften erfolgen, z.B. ist nicht klar, ob von den von Ihnen angebeben Einkommen Abzüge vorzunehmen sind. Der Unterhaltsberechnung zugrundezulegen wäre dann das sogenannte bereinigte Nettoeinkommen. Der nacheheliche Unterhalt berechnet sich dann grundsätzlich nach der sog. 3/7 Methode (3/7 der Differenz beider bereinigter Nettoeinkommen).

Entscheidend wird außerdem sein, ob einer von Ihnen das gemeinsame Haus in Zukunft weiterhin (alleine) bewohnen wird. In diesem Fall wäre bei der Berechung des Unterhaltes ein Wohnwertvorteil zu berücksichtigen, ggf. unter Anrechnung etwaiger Tilgungsleistungen. Der Wohnwertvorteil richtet sich nach der Größe des Objektes und dann nach den Mietkosten vergleichbarer Objekte.

Ich empfehle Ihnen, eine deataillierte Unterhaltsberechnung anwaltlich vornehmen zu lassen, denn nur wenn Sie wissen, was Sie konkret zahlen müssen, können Sie auf dieser Grundlage eine freiwillige Vereinbarung mit Ihrer Frau schließen, ohne das Gefühl zu haben, vielleicht mehr zu zahlen, als Sie eigentlich müssten.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung an die Hand gegeben zu haben.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER