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Unterhaltszahlung für 2 Kinder


02.08.2006 20:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Hallo, ich bräuchte mal Ihren Rat.

Folgende Fakten:
~ Ich habe 2 Kinder (geb.1997 und 2001) mit ein und demselben Vater
~ nach der Trennung kam vom Vater der Kinder FREIWILLIG der Vorschlag dass er i.H. meiner neuen Miete (€ 540,--) Unterhalt bezahlen wird. (Das komplette Kindergeld 2 x 154,-- beziehe ebenfalls ich). Daran hat er sich auch 4 Monate gehalten.
~ ich beziehe seitdem ALG II
~ da er nach 4 Monaten keinen Unterhalt mehr zahlte, hat das Arbeitsamt bis dato € 127,-- für das jüngere Kind und € 170,-- für das ältere Kind bezahlt.
~ Jetzt haben sie mich aufgefordert UVG zu beantragen und haben mir die Zahlung des Unterhalts gestrichen
~ UVG ist nun beantragt.

Problem No. 1:
~ Der Vater der Kinder hat bis dato immer noch keinen Unterhaltstitel unterzeichnet, obwohl kurz nach unserer Trennung meine damalige Anwältin ein Schreiben aufgesetzt hat, er möge sich bitte zum Notar oder Jugendamt begeben und einen Unterhaltstitel i.H.v. 540,-- € (die ER zahlen wollte) unterzeichnen.
Das einzigste was ich habe ist eine handschriftliche Vereinbarung von ihm.

Frage:
~ Ist er nach wie vor oder überhaupt verpflichtet, einen Unterhaltstitel zu unterzeichnen?
~ Was macht nun das Jugendamt mit Ihm, nach Bearbeitung des UVG Antrages?
~ kann ich, wenn ich vom Jugendamt nun Unterhaltsvorschuss i.h.v. 127,-- und 170,-- (fürs ältere Kind) bekomm, die Differenz zu 540,-- (die er mir zusagte) einfordern?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Anfrage beantworten wir wie folgt:

1) Ihr Mann ist weiterhin verpflichtet einen Unterhaltstitel zu begründen. Diese sog. Titulierungspflicht besteht beim Kindesunterhalt auch dann, wenn der Mann regelmäßig zahlen würde. Dies hat der Bundesgerichtshof schon entschieden.

2) Nach Bearbeitung des UVG- Antrages geht der Anspruch - den Sie gegen Ihren Mann auf Unterhaltszahlung für die Kinder haben - auf das Jugendamt über. Das Jugendamt fordert dann das Geld von ihm.

3) Ja, sie können die Differenz einfordern.

Mit freundichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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