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Unterhaltszahlung bei gleicher Beutreuung der Kinder?


06.12.2010 13:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich lebe seit ein paar Monaten getrennt von meiner Freundin, wir waren nicht verheiratet und haben zwei Kinder, 3 und 6 Jahre. Das Sorgerecht ist für beide Kinder geteilt. Sie zieht aus unserem gemeinsamen Haus aus, ich werde es versuchen zu übernehmen.
Wir wollen uns zum gleichen Anteil um die Kinder kümmern, dh. eventuell wochenweise. Sie ist Schauspielerin, leider zu selten gebucht, ich bin selbständiger Designer, es läuft recht gut.

Sie bekommt für beide das Kindergeld (da ich denke, da sie es wegen ihrer beruflichen Situation gebrauchen kann), ich übernehme zusätzlich einige Betreuungskosten wie Kita, Hort und kümmere mich auch sonst um alle Belange der Kinder (Kleidung, Urlaub, etc.). Sie legt ihr Einkommen nicht offen, dh. mir ist nicht bewusst, ob sie tatsächlich Unterstützung bräuchte, oder nicht. Andererseits könnte sie auch wunderbar einen Job annehmen und nicht darauf »warten«, daß ein Engagement reinkommt.

Meine elementare Frage:
Bin ich über meine mind. 50/50 Leistungen noch hinaus unterhaltspflichtig? Gegenüber ihr oder den Kindern?

Danke

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf:

Eine Unterhaltspflicht der Kindesmutter gegenüber ist nach Ihren Angaben nicht erkennbar.

Wenn Sie mit der Kindesmutter aber ein echtes Wechselmodell praktizieren, in dem Sie beide zu gleichen Teilen die Kinder betreuen, sind Sie auch beide, entsprechend Ihren Einkommensverhältnissen, zur Zahlung von Barunterhalt für die Kinder verpflichtet.

Das ergibt sich aus § 1606 Abs. 3 S. 2 BGB. Die jeweiligen Naturalleistungen der beiden Elternteile werden aber berücksichtigt.

Zur Berechnung des geschuldeten Kindesunterhaltes ist allerdings erforderlich, dass auch die Kindesmutter ihre Einkünfte offen legt, da sich der Bedarf der Kinder aus dem Gesamteinkommen beider Elternteile errechnet.

Verlangt die Kindesmutter also Kindesunterhalt, muss sie zunächst ihr Einkommen offenlegen, damit ein Anspruch berechnet werden kann.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

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