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Unterhaltszahlung bei Volljährigkeit - Meine Ex-Frau ist auch berufstätig, Verdienst?


08.11.2007 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,
ich habe einen Sohn von 19 Jahren für den ich Unterhalt zahle.
Seid August diesen Jahres befindet er sich in der Ausbildung, sein Verdienst beträgt 503 Euro Brutto.
Er lebt noch bei seiner Mutter im Haus.
Mein monatlicher Durchschnittsverdienst beträgt 1946 Euro. Meine Ex-Frau ist auch berufstätig, Verdienst?
Zur Zeit zahle ich noch 352 Euro Unterhalt für meinen Sohn an meine Ex-Frau. Das Kindergeld bekommt sie auch überwiesen.
Wie berechnet sich der Unterhalt in dieser Situation?
Ich habe dieses Jahr nochmal Nachwuchs bekommen mit meiner neuen Frau, spielt das eine Rolle bei der Berechnung des Unterhaltes?
Wir wohnen in NRW.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Für die konkrete Berechnung des Kindesunterhalts wird das Einkommen beider Elternteile herangezogen. Da Ihnen bisher das Einkommen Ihrer Exfrau nicht bekannt ist, ist nicht zu ermitteln, auf welche Höhe sich der Unterhalt beläuft.

Sollte Ihre Exfrau kein Einkommen oder ein solches unterhalb des Selbstbehaltes haben, so müssten Sie wohl keinen Unterhalt zahlen. In diesem Fall beträgt der Bedarf Ihres Sohnes nach der Düsseldorfer Tabelle 424 € beträgt. Mit einem Einkommen von 1946 € sind Sie der 5. Gruppe zuzuordnen. Hierbei gehe ich davon aus, dass es sich hierbei schon um das bereinigte Nettoeinkommen handelt.
Ihr Sohn jedoch muss seine Ausbildungsvergütung zur Bedarfsdeckung einsetzen. Von dieser Vergütung sind zunächst die berufsbedingten Aufwendungen in Abzug zu bringen, in der Regel eine Pauschale in Höhe von 90 €. Somit verbliebe ein Einkommen von 413 €. Darüber hinaus ist auch das Kindergeld in voller Höhe bedarfsdeckend einzusetzen. Folglich übersteigen die Einkünfte Ihres Sohnes (insgesamt 567 €) seinen Bedarf nach der Düsseldorfer Tabelle.
Anders könnte der Fall jedoch liegen, wenn Ihre Frau eigenes Einkommen hat. Dies kann jedoch hier nicht ermittelt werden, da hierzu Angaben fehlen.

Die Unterhaltsverpflichtungen gegenüber Ihrer neuen Familie sind hier bei der Einordnung in die jeweilige Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle ausschlaggebend. Da sie nun gegenüber drei Personen zum Unterhalt verpflichtet sind, erfolgt jedoch keine Änderung der Gruppe, da es sich hier um den Normalfall der Tabelle handelt.

Ich empfehle Ihnen einen Anwalt aufzusuchen und diesen mit der konkreten Berechnung des Unterhalts zu betrauen. Im Rahmen dieses Forums ist eine abschließende Beurteilung nicht möglich, da gegebenenfalls Einblick in verschiedene Unterlagen erforderlich ist. Dieses kann jedoch nur die Kollegin bzw. der Kollege vor Ort tun. Sollte Sie eine Abänderung des Unterhalts anstreben, müssen Sie zunächst das Einkommen der Kindesmutter abklären.


Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

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