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Unterhaltszahlung bei 3 Kindern

23.01.2018 11:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Hallo,

ich habe folgende Frage zum Unterhalt:
Mein noch Lebenspartner hat bereits 2 Kinder im Alter von 18 Jahren (in Ausbildung) und einen Sohn im Alter von 21 Jahren (Studium) Durchschnittlich verdient er im Monat 1600€ Netto. Wieviel muss er für unseren gemeinsamen Sohn (5 Jahre) Unterhalt zahlen?
Zur Info, wir leben in getrennten Haushalten, unser Sohn lebt bei mir. Mein Partner beteiligt sich so gut wie nicht an Kost und Logis und dass was er zahlt (180€) braucht er für Kost und Logis fast selbst, da wir täglich gemeinsam einmal Essen. Somit muss ich für den kleinen fast komplett allein aufkommen.
Was er mittlerweile für die anderen beiden Kinder zahlt weiß ich leider nicht mehr aber ich denke, dass sich das nicht verändert hat. (je ca. 250€/Monat) Er hat keine Schulden lebt im Elternhaus komplett kostenlos, wo auch sein 18 jähriges Kind schon seit Jahren eigentlich permanent zu besuch ist. Fahrtkosten für die Arbeit bestehen keine, da er diese zu Fuss erreicht.

Da ich der Meinung bin er müsse an die beiden älteren Kinder nicht soviel bezahlen wenn überhaupt noch etwas würde mich interessieren, zu welchem Unterhalt er unserem gemeinsamen Sohn verpflichtet ist. Und welche rechte ich als Mutter (eigentlich Alleinerziehend) geltend machen kann, da ich nicht ganz einsehe, für alle kosten alleine aufzukommen.
Vielleicht können Sie mir sagen wie hoch die Chance ist, dass ich was erreichen kann.

Vielen Dank im Voraus

Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Maßgeblich dürfte der Mindestunterhalt in Höhe von 251 €, wobei der Kindergeldanteil bereits abgezogen ist, sein. Ab dem sechsten Geburtstag werden dann 302 € geschuldet.

Dem Einkommen Ihres Partners ist u. U. noch ein Wohnvorteil hinzuzurechnen, so dass er dann ggf. in die nächst höhere Einkommensgruppe rutscht. Wenn insgesamt vier Kinder vorhanden sind, würde aber eine Herabstufung in den Mindestunterhalt erfolgen.

Die anderen Kinder sind allerdings, da sie volljährig sind, nachrangig. Der Mindestunterhalt für das minderjährige Kind ist deshalb vorrangig, erst danach werden die anderen Unterhaltsansprüche, ggf nur anteilig, bedient.

die Chancen, den Mindestunterhalt durchsetzten zu können, schätze ich nach Ihrer Schilderung als gut ein.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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