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Unterhaltszahlung aus den USA


02.03.2007 23:57 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Mein Mann und unser einjähriger Sohn sind gerade in die USA gezogen. Aus erster Ehe meines Mannes besteht Unterhaltspflicht gegenüber seiner Exfrau und seinem Sohn.
Der zu zahlende Unterhalt ist in Euro angegeben und wird auch so von uns gezahlt.
Nun bekommt mein Mann sein Gehalt in Dollar. Da der Dollarkurs gegenüber dem Euro für uns sehr schlecht steht (ca.1,30) würden wir gerne wissen, ob wir den Unterhalt der Währung anpassen können oder welche Regelung es hierfür gibt.
Zur Zeit zahlen wir durch den Währungskurs jeden Monat erheblich mehr...
Danke!
Eingrenzung vom Fragesteller
03.03.2007 | 02:21
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich verstehe Ihre Anfrage so, daß Sie bzw. Ihr Mann verpflichtet ist den Unterhalt in Euro zu zahlen und das Gehalt Ihres Mannes in Dollar ausgezahlt wird. Sie wollen nun den Unterhalt den Währungsschwankungen anpassen.
Ich unterstelle bei der Beantwortung, daß die Unterhaltsberechtigten in Deutschland leben und daß alle Beteiligten (nur) die deutsche Staatsangehörigkeit haben.

Da die Unterhaltsberechtigten in Deutschland leben, gílt gem. Art. 18 EGBGB deutsches Recht. D.h. die Zahlbeträge sind auch in der für Deutschland geltenden Währung zu bezahlen.

Die Währungsschwankungen können Sie nicht an die Berechtigten weitergeben. Begründet wird dies damit, daß andernfalls immer unterschiedliche Zahlungen erfolgen würden. Sie könnten nur argumentieren, daß Ihr Mann nicht mhr so leistungsfähig ist, um die Unterhaltszahlungen in der Höhe zu zahlen. Wenn Ihr Mann daher ein geringeres Gehalt als bei der Unterhaltsfestsetzungerhält, dann kann der Unterhalt unter Umständen neu berechnet und festgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

Hinweis
Die vorstehende Beantwortung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Die von mir gegebene Antwort ist eine überblicksartige Beantwortung. Außerdem ist die Beantwortung der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars und kann - insbesondere in den Fällen, in denen die notwendigen Unterlagen (z.B. Verträge, Versicherungsbedingungen, Gerichtsurteile, Schreiben von Dritten) nicht vorlagen - eine Beratung durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.




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