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Unterhaltszahlung angemessen oder zu gering?


| 15.11.2013 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Unterhaltspflichten gegenüber volljährigen Kindern


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall:

Verdienst Mutter netto 1200 Euro teilzeit
Verdienst Vater 3377 Euro selbständig
bereits geschieden

Der Vater hat in einer neuen Beziehung ein Kind (Alter 4 Jahre) ist nicht verheiratet und wohnt in Frankreich


Ich Tochter aus erster Ehe ( 21 Jahre) studiere derzeit und wohne bei meiner Mutter.
Im kommenden Jahr muss ich leider wegen dem Studium in eine andere Stadt ziehen und werde eine eigene Wohnung haben.
Mein Bruder ist 18, wohnt ebenfalls noch zu Hause bei unserer Mutter und macht gerade sein Abitur und wird sein Studium im Jahre 2014 beginnen, bleibt zu Hause bei seiner Mutter wohnen.

Mein Vater zahlt derzeit 300 Euro an mich und meinen Bruder ...... das Kindergeld in Höhe von 184 Euro erhalten wir beide bereits von unserer Mutter, sonst haben kein eigenes Einkommen ...


Frage: 1 Ist der Betrag 300 Euro zu wenig???
Frage: 2 verändert sich der Betrag wenn ich in einer anderen Stadt wohne/studiere und somit nicht mehr bei meiner Mutter
Frage 3: Bekomme ich dann von meiner Mutter auch Unterhalt?

Wie lange bekomme ich Unterhalt??? bei Erststudium?? Richtig eigenes Geld werde ich wohl erst mit 28 Jahren verdienen ...

Da das ganze ja über diese Düsseldorfer Tabelle geht, ...... kann mir vielleicht auch der Rechenweg aufgezeigt werden.....

Danke

Einsatz editiert am 15.11.2013 18:20:30

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich richtet sich der Bedarf von volljährigen Kindern, die noch im Haushalt eines Elternteils wohnen nach Altersstufe 4 der Düsseldorfer Tabelle. Ihr Bedarf ermittelt sich anhand des zusammengerechneten Einkommens beider Eltern, da gegenüber Volljährigen beide Eltern zum Unterhalt verpflichtet sind. Demnach haben Sie einen Bedarf von 742 € nach Einkommensgruppe 9 der Düsseldorfer Tabelle (das zusammengerechnete Einkommen beider Eltern beträgt 4.348 € unter Berücksichtigung von berufsbedingten Aufwendungen). Hiervon ist das Kindergeld in Höhe von 184 € abzuziehen, da dieses bedarfsdeckend eingesetzt werden muss. Damit ergibt sich ein Restbedarf in Höhe von 558 €. Dieser Betrag ist jedoch nicht voll von nur einem Elternteil zu leisten, sondern es wird die anteilige Haftung des jeweiligen Elternteils aufgrund des jeweiligen Einkommens ermittelt. Nach meinem Berechnungsprogramm haftet Ihr Vater nur in Höhe von 378 €, während Ihre Mutter keinen Unterhalt schuldet, da sie nicht leistungsfähig ist.


Frage: 1 Ist der Betrag 300 Euro zu wenig???

Ja, dieser Betrag ist zu niedrig.


Frage: 2 verändert sich der Betrag wenn ich in einer anderen Stadt wohne/studiere und somit nicht mehr bei meiner Mutter

Ja. Studenten, die einen eigenen Haushalt haben, haben einen Bedarf von 670 €. Hiervon ist wiederum das Kindergeld abzuziehen, sodass ein Bedarf von 486 € verbleibt, für den Ihr Vater allein unterhaltspflichtig ist. Ihre Mutter bleibt weiterhin leistungsunfähig, wenn sich deren Einkommen nicht verändert.


Frage 3: Bekomme ich dann von meiner Mutter auch Unterhalt?

Nein. S. o.


Wie lange bekomme ich Unterhalt??? bei Erststudium??

Grundsätzlich besteht die Unterhaltspflicht solange, bis das Kind einen berufsqualifizierenden Abschluss erreicht hat. Bei Studenten ist das in der Regel der Studienabschluss.


Da das ganze ja über diese Düsseldorfer Tabelle geht, ...... kann mir vielleicht auch der Rechenweg aufgezeigt werden.....

Der exakte Rechenweg kann hier mangels vollständiger Angaben nicht aufgezeigt werden. Insbesondere ist bei den genannten Beträgen nicht berücksichtigt, dass neben dem Unterhalt noch Beiträge zur Krankenversicherung sowie Studiengebühren geschuldet werden. Bitte beachten Sie daher, dass sich die Beträge bei einer exakten Berechnung ggf. nach oben oder unten verändern können.


Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:
Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

Nachfrage vom Fragesteller 15.11.2013 | 20:57

erst einmal danke für die schnelle antwort ....

wenn ich BAföG bekommen würde dann wird das auch noch abgezogen .. richtig??

liebe grüsse

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.11.2013 | 08:37

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Es ist richtig, BaFöG-Leistungen werden auf den Unterhaltsbedarf eines Studenten angerechnet.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 15.11.2013 | 21:00


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"Auskunft war meines erachtens top .. verständlich erklärt ... die berwertung wäre auch so ausgefallen wenn mir das "Ergebnis" nicht so geschmeckt hätte
danke"
FRAGESTELLER 15.11.2013 5/5.0
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