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Unterhaltszahlung an Ehefrau


| 21.08.2005 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

im November 2004 habe ich (54) mich nach 30 Jahren Ehe von meiner Frau (50) getrennt. Meine Frau ist nach der Trennung in der Mietwohnung (4-Zimmer-Wohnung, 80 m², Warmmiete 500,-- €) geblieben und hat sämtliches Mobiliar sowie alle weiteren gemeinsam getätigten Anschaffungen behalten. Sie arbeitet täglich 6 Stunden bei einem Nettoverdienst von 1.080,-- € (Steuerkl.4). Sie besitzt ein eigenes Auto sowie etwa 30.000,-- € Vermögen aus einer Erbschaft vor fünf Jahren.

Seit April wohne ich mit meiner neuen Lebenspartnerin (befindet sich in Existenzgründung, also sehr geringes Einkommen) und ihrem 5-jährigen Sohn zusammen (3-Zimmer-Wohnung, 90 m², Warmmiete 750,-- €). Ich arbeite 8 Std. tägl. - bis Dezember 2004 war ich in der Steuerkl.3 bei einem Nettoverdienst von 1.650,-- €, seit Januar 2005 Steuerkl.4 bei einem Nettoverdienst von 1.330,-- €.

Im vergangenen Jahr noch während der Ehezeit haben meine Frau und ich uns einen Neuwagen angeschafft. Diesen Wagen habe ich mitgenommen, somit auch die 10.000,-- € Schulden, die noch auf diesen Wagen lasten.

Zurzeit leiste ich aufgrund Forderung von meiner Frau eine monatliche Unterhaltszahlung von 100,-- €, ohne genau zu wissen, ob und wie viel ihr überhaupt zusteht. Unser Sohn ist 30 Jahre alt und hat bereits eigene Familie, also hier besteht kein Unterhaltsanspruch.

Meine Frage: Hat meine Frau Anspruch auf Unterhalt und wenn ja, wie viel?

Im Voraus besten Dank und freundliche Grüße

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Sehr geehrter Ratsuchender,

von Ihrem Nettoeinkommen müssen Sie zunächst eine 5%ige Berufspauschale abziehen, dann die ehebedingten Schulden (die monatliche Höhe ist nicht bekannt).

Dann können Sie einen Selbstbehalt von 1.100,00 EUR noch in Abzug bringen, so dass hier (voraussichtlich) kein Anspruch der Ehefrau besteht.

Bei dieser müssen noch die Kapitaleinkünfte dem Einkommen (welches aber auch um 5% zu kürzen ist) hinzugerechnet werden.

Daher steht zu vermuten, dass die unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen hier annährend gleich sind, also kein Anspruch bestehen könnte.

Bedenken Sie bitte, dass eine genaue Unterhaltsberechnung so nicht möglich (siehe Button "Hilfe"), dieses also als erste Orientierung zu betrachten ist, und die genaue Berechnung auch von OLG zu OLG variiert.

Hier sollten Sie ggfs. die Berechnung mit allen Zahlen von einem RA vornehmen lassen; Sie können sich selbstverständlich dazu mit mir in Verbindung setzen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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