Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhaltszahlung an 19-jährigen Sohn


| 25.02.2007 09:47 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



19 jähriger Sohn wiederholt 11. Klasse Gesamtschule, fliegt jetzt von der Schule, da er trotz Abmahnung nicht mehr regelmäßig zum unterricht erschien. Bin geschieden und lebe mit ihm allein, möchte ihm nahelegen auszuziehen, auch um zu lernen auf eigenen füssen zu stehen. hat fachoberschulereife. will schule nicht beenden, war bisher auch nicht bei der agentur für arbeit. ich bin voll berufstätig bei noch Steuerklasse II, Kind 0,5 (z.zt: 1500 netto). was müsste ich an unterhalt an ihn zahlen ? bekäme steuerklasse I nach auszug. vater ist rentner und zahlt 304 euro, besteht kein kontakt.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,
Ihr Sohn wird die Schule verlassen.

Da volljährig,ist er verpflichtet ,ab diesem Zeitpunkt(also Verlassen der Schule) das,was er mtl.zum Leben braucht(Essen,Trinken,Schlafen)soweit wie mögllich selbst zu erwirtschaften.
Das bedeutet,dass Ihr Sohn die nach dem Verlassen der Schule zur Verfügung stehende Zeit(nämlich den ganzen Tag) unterhaltsrechtlich dazu nutzen muss,sich
nachhaltig um eine Erwerbstätigkeit zu bemühen(insoweit können Sie Nachweise verlangen(z.B.in Form von Bewerbungsschreiben).Hierzu gehört nicht nur um das Bemühen um einen dauerhaften Arbeitsplatz.
Gesunde volljährige Kinder sind -darüberhinausgehend-verpflichtet,den Übergangszeitraum bis zum
Erhalt einer solchen festen Anstellung für Jobs zu nutzen,um mit dem hierdurch erzielten Einkommen (welches auf Unterhaltsbeträge angerechnet wird)die Eltern soweit wie möglich zu entlasten.


Wie viele solcher Jobs(und hier ist inzwischen jede Tätigkeit unabhängig von der Vorbildung zumutbar)ein volljähriges Kind (welches sich nicht mehr in einer gezielten Schul-oder sonstigen Ausbildung befindet))während des oben genannten Übergangszeitraumes annehmen muss,hängt von dem nachzuweisenden zeitlichen Umfang seiner Erwerbsbemühungen im übrigen (also um eine Festanstellung) ab.


Nur soweit weder Jobs noch Festanstellung trot nachhaltiger Bemühungen(s.o.) zu bekommen sind (in der Praxis meistens nicht der Fall,),besteht die Unterhaltspflicht der Eltern solange fort.


Bei Fortbestehen einer vollen Unterhaltsverpflichtung gegenüber Ihrem Sohn für einen begrenzten Zeitraum hätte dieser nach Auszug einen Bedarf von mtl.640,00€,abzgl.304,00 €,welche der Vater derzeit zahlt und abzgl.des(nach Volljährigkeit nunmehr in voller Höhe in Abzug zu bringenden ) Kindergeldes,letzteres in Höhe von 154,00€,verbleiben für Sie noch 182,00 € Unterhaltsbetrag.
Insoweit sind Sie ,aufgrund Ihrer bisherigen Informationen(also kein Abzug von etwaiger Finanzierung ,keine überdurchschnittlichen berufsbedingten Fahrtkosten) ,auch leistungsfähig.

Sie sollten Ihren Sohn schriftlich über das oben Ausgeführte informieren und ihm(da er ja nach Ihren Angaben schon derzeit nichts tut)Fristen setzen,binnen der er seine oben dargelegten Bemühungen um einen Eigenerwerb nachweisen kann.

Tut er dies nicht,können Sie dann Ihre Unterhaltszahlung solange einstellen,bis er etws tut(s.o.).Das volle Kindergeld steht aber in jedem Fall-also unabhängig von dem oben Erwähnten-Ihrem Sohn allein zu.




Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin














Der


Erwerb einer festen Anstellung

Nachfrage vom Fragesteller 25.02.2007 | 12:35

Vergass zu erwähnen, dass mein Sohn einen Schulunfall (Knieverletzung mit Knorpelschaden iV. Grades) hatte (19.12.05), abschließende Endbeurteilung bzgl. Umfang der evtl. MdE erfolgt erst nach Ablauf von insgesamt 3 Jahren ab Unfalltag (lt. Gemeindeunfallvers.). Bekam eine vorläufige Entschädigung von 3137 Euro. Ist er trotzdem verpflichtet jeden Job anzunehmen, der natürlich sein Knie nicht zu sehr belastet ? Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.02.2007 | 14:39

Soweit Ihr Sohn aufgrund des Unfalls in der Erwerbsfähigkeit derzeit eingeschränkt ist(bzw.zukünftig eventuell dauernd sein wird),muss er nur Jobs annehmen,die dies berücksichtigen.

(Nur)im Umfang seiner eventuell bestehenden Teilwerwerbsunfähigkeit ist er zu einer Erwerbstätigkeit nicht verpflichtet.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

Ergänzung vom Anwalt 25.02.2007 | 12:10


Der Unterhalt von dem Vater steht Ihrem Sohn zu.Wenn der Vater aufgrund des oben Geschilderten an diesem Betrag(304,00 €) etwas
geändert haben möchte,muss er sich selbst darum kümmern.


MfG.

D.Mertens

Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für die schnelle Antwort. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER