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Unterhaltsvorschuss - Jugendamt


30.11.2006 09:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,
ich habe ein Kind (6 J.), war mit dem Vater nie verheiratet und lebe nicht mit ihm zusammen. Für die letzten 6 Jahre habe ich vom Jugendamt einen Unterhaltsvorschuß für meinen Sohn bekommen, da der Vater zwar erwerbstätig ist, aber zu wenig zahlen konnte. Der Unterhaltsvorschuss ist ja nun nach 6 Jahren beendet und so erhalte ich nur noch das Geld (über die Beistandschaft des Jugendamtes), welches der Vater zahlen kann. Er zahlt an das Jugendamt Euro 97 und von diesem Geld behält das Jugendamt Euro 20 gleich ein, um die Schulden des Vaters an das Jugendamt zu tilgen.
Meine Frage:
Darf das Jugendamt dieses Geld einbehalten obwohl das Kind sowieso viel zu wenig Unterhalt (ausgezahlt € 67 statt € 170) erhält?

Vielen Dank für eine Antwort und viele Grüße

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Sehr geehrte Ratsuchende,

die Schulden des Kindesvaters aus Kindesunterhaltsrückständen gehen denen gegenüber dem Land wegen geleisteter Unterhaltsvorschüsse in jedem Fall vor. Im Mangelfall hat der Kindesvater zunächst für den Lebensunterhalt des Kindes zu sorgen, andere Gläubiger müssen demgegenüber zurücktreten.

Das Jugendamt darf daher kein geld einbehalten.

Beachten Sie auch folgendes:

Soweit der derzeit gültige Unterhaltstitel nur eine Verpflichtung in Höhe von 170 € vorsieht, ist das falsch. Seit dem 01.07.2005 stehen einem 6jährigen mindestens monatlich 247 € zu. Außerdem sollte der Kindesvater aufgefordert werden, zukünftig den Kindesunterhalt direkt auf Ihr Konto einzuzahlen.

Mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt
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