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Unterhaltsverzicht und stattdessen Geld vom Amt?

29.05.2013 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hallo.
Ich habe eine Frage bzgl. Kindsunterhalt. wir sind nicht verheiratet gewesen. Sorgerecht liegt bei mir. Der Vater erhält Hartz IV. Ich hab Unterhaltsunterstützung beim zuständigen Amt beantragt. dieser wird mir nicht gewährt, da der Vater angegeben hat, 150Euro freiwillig zu bezahlen. Dies kommen jedoch nicht regelmäßig - eher sporatisch bis gar nicht. ICh bin aber auf die "wenigstens" 150 Euro angewiesen.

Kann ich auf den Kindsvaterunterhalt verzichten und das regelmäßige Geld vom Amt in Anspruch nehmen?

Ich weiß dass ich nicht darauf verzichten kann - im Sinne des Kindes. Ich kann es mir auch nicht leisten zu verzichten. Nur bin ich auf REGELMÄSSIGE Zahlung angewiesen. Was kann ich tun?

Sehr geehrte Ratsuchende,

gern nehme ich zu dem von Ihnen geschilderten Problem wie folgt Stellung:

Wie Sie richtig vermuten, können Sie nicht auf auf Kindesunterhaltszahlungen des Kindesvaters "verzichten". Den Kindeseltern ist es insoweit verwehrt, Vereinbarungen zum Nachteil des Kindes zu treffen. Das Amt würde einen derartigen Verzicht auch nicht akzeptieren.

Sie sollten zunächst das Amt von den nicht bzw. nicht regelmäßig eingehenden Zahlungen in Kenntnis setzen. Parallel sollte unbedingt, ggf. über das zuständige Jugendamt, der Kindesunterhaltsanspruch gegen den Kindesvater durchgesetzt werden.

Sollten Fragen offen geblieben sein, so nutzen sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 30.05.2013 | 09:17

Vielen Dank für die annahme meines Anliegens!

"Parallel sollte unbedingt, ggf. über das zuständige Jugendamt, der Kindesunterhaltsanspruch gegen den Kindesvater durchgesetzt werden."

Das habe ich gemacht. Die Zahlungen kommen nicht reglmässig. Der Vater überweist, wenn überhaupt, manchmal nur 25 Euro (sein guter Wille wird dadurch gezeigt!"). Muss ich hier jedesmal einklagen? Es wäre doch aber das einfacste 130 Euro vom Amt zu nehmen.... und das Amt holt sich denn in regelmässigen Abständen das Geld vom Kindsvater. Somit hätte ich die Sicherheit, regelmässig Zahlungen zu erhalten. Das geht nicht?!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.05.2013 | 09:33

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Über das Jugendamt kann ein vollstreckbarer Titel (Unterhaltsverpflichtungsurkunde) geschaffen werden. Sie müssen dann nicht klagen, sondern können direkt vollstrecken.

Ansonsten bleibt nur, dem Amt gegenüber nachzuweisen, dass keine oder nur geringe Unterhaltszahlungen vom Kindesvater eingehen und sie damit auf die Unterstützung in voller Höhe angewiesen sind.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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