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Unterhaltsverwirkung


01.01.2006 03:14 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Betreff: Unterhaltsverwirkung

Hallo, meine Frau hat sich getrennt und ist direkt mit ihrem neuen LG zusammengezogen. Wir haben zwei Kinder (16/10 Jahre)die sie über die Beziehung belogen und dann mitgenommen hat. In der horrenden Unterhaltsberechnung ihres Anwaltes taucht das Zusammenleben mit dem neuen LG (Ist auch Ihr Chef, sie arbeitet habltags und verdient dort ca.850€, Mein Ek liegt bei ca.2100€)natürlich nicht auf. Dies ist eine Unverschämtheit und ich will nun versuchen eine Verwirkung durchzusetzen. Dieser neue LG ist bereits die 7. Beziehung meiner Frau während unserer Ehe (18 Jahre). Ich kenne die Herren alle beim Namen und habe auch mit dem ein oder anderen damals nächtelang diskutiert bis das Hirn aus ihrer Hose wieder an dem Platz war wo es hingehört. Beim siebten Lover mit dem sie nun zusammen lebt, hatten weder Diskusionen noch Prügel den gewünschten Erfolg gebracht. Klar, das gibt eine ordentliche Schlammschlacht vor der ich aber keine Angst habe und wohl kaum einer der Herren wird im Gericht die Wahrheit sagen. Die meisten sind mittlerweile auch verheiratet, einer war sogar minderjährig (16J) und wollen natürlich am liebsten nicht mehr dran erinnert werden. Jedoch die Eltern und Geschwister meiner Frau stehen völlig auf meiner Seite und haben diese Sauereien damals auch jedesmal mitbekommen, nicht zuletzt weil in einigen Fällen bereits das ganze Dorf Bescheid wusste. Die Eltern und Geschwister meiner Frau würden auf jeden Fall eine entsprechende Aussage vor Gericht machen. Mein Wohnort ist Mosbach/Baden
1. Könnte dies für eine Verwirkung ausreichen ?
2. Wie oft muss man sich Ehebruch bieten lassen ?
3. Wie muss so eine Sauerei vor Gericht bewiesen werden ?
4. Reicht es aus, nur nicht beteiligte Personen als Zeugen zu
bestellen ? Wie bereits gesagt, fast das ganze Dorf wußte
Bescheid bis ich es auf der Firma erfuhr.
5. Gibt es einen Anwalt der damit Erfahrung hat und der es
sich zutraut sowas durchzubringen ?

Vielen Dank

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

1. Die Konstellation kann durchaus ausreichen. Eine genaue Prüfung kann natürlich in diesem Forum nicht ersetzt werden, aber hier scheint schon eine erhebliche Missachtung durch Ihre Frau erfolgt sein, so dass eine Reduzierung des Unterhaltes (ggf. auf null) in Betracht kommt. Wer sich einseitig von seiner ehelichen Bindung distanziert, kann nicht eine Mitfinanzierung seines Zusammenlebens mit einem Dritten verlangen, entschied sinngemäß das OLG Nürnberg (11 W F 1903/00).
2. Grundsätzlich gar nicht, welche rechtlichen Auswirkungen dies hat, ist Frage des Einzelfalls.
3. Sie müssen durch Zeugen oder Unterlagen (Fotos, Briefe etc.) den Richter von den Umständen überzeugen.
4. Nur Zeugen vom „Hörensagen“ werden nicht ausreichen. Sie werden auf jeden Fall jemanden brauchen, der konkrete eigene Wahrnehmungen berichten kann.
5. Jeder Familienrechtler sollte sich Ihres Problems annehmen können. Gerne dürfen Sie auch mein Büro kontaktieren.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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