Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Unterhaltsverpflichtung (Pflegeheim) durch eheähnliche Gemeinschaft?


26.12.2008 21:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall:

Eine Person (m) (verwittwet) zieht zur zweiten Person (w) (verwittwet) in den Haushalt. Es wird ein gemeinsamer Haushalt geführt. Person (w) kocht, Person (m) kümmert sich dafür um Handwerkliches. Person (m) gibt Person (w) monatlich einen Betrag für "Miete und sonstige Kosten". Nach 18 Jahren wird Person (m) aufgrund des Alters Demenzkrank und muss wohl in ein Altenheim mit Betreuung ziehen. Die Rente/Einkommen von Person (m) scheinen die Kosten nicht decken zu können.

Person (w) dagegen wäre vermögend.

Person (m) hat noch Kinder die u. U. herangezogen werden könnten.

Ist es denkbar, das Person (w) zur Deckung der Kosten (u. U. durch Kinder oder Sozialamt) rechtlich verpflichtet werden kann?

Es existieren keine Verträge oder sonstiges. Kann durch alleiniges Beisammenleben eine Verpflichtung für die andere Person (aus rechtlicher Sicht, nicht aus moralischer Sicht) entstanden sein?

Die Kinder der Person (m) sind dieser Ansicht, da der Vater ja 18 Jahre in "eheähnlicher Gemeinschaft" mit der Person (w) gelebt habe.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Kinder der Person (m) irren sich.


Allein Verwandte in grader Linie sind einander zum Unterhalt verpflichtet und Ehegatten. Beides ist hier nicht gegeben und da es auch keine anderweitige vertragliche Vereinbarung gibt, kann Person (w) nicht herangezogen werden.

Etwas anderes gilt nur dann, wenn Person (w) etwas Geldwertes von Person (m) erlangt hätte. Die Lebensgemeinschaft allein reicht dazu aber nicht aus. Etwas anderes wäre es auch, wenn Person (w) etwas von Person (m) geerbt hätte oder mit einer Schenkung bedacht orden wäre. DIESE Mittel müssten dann eingesetzt werden, ohne dass das aber zu einer allgemeinen Unterhaltspflicht führt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER