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Unterhaltsverpflichtung


20.11.2005 12:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Sohn aus erster Ehe ist inzwischen 26 Jahre alt.
Er war bisher nie beruftstätig. Nach seinem Abitur hat er seinen Zivildienst absolviert und anschließend eine 2-jährige Berufsfachschule erfolgreich absolviert (biologisch-technischer Assistent).
Danach hat er am 01.10.04 ein Studium in molekularer Biotechnologie begonnen. Ich habe ihm bisher immer freiwillig Unterhalt gezahlt, da es für mich unstrittig war, dass ich dazu auch verpflichtet bin. Immerhin baut das Studium inhaltlich auf der Fachschulausbildung auf.
Nun hat mein Sohn diesen Studiengang abgebrochen und sich in Geschichtswissenschaften und Biologie neu eingeschrieben.
Meine Frage lautet nun, ob ich weiterhin unterhaltsverpflichtet bin. Meiner Meinung nach kann es nicht sein, dass die Eltern praktisch ihr ganzes Leben lang für den Unterhalt der Kinder aufkommen sollen.
Im Übrigen hat mir mein Sohn im August unterschrieben, dass ich ihn aufgefordert habe, stringent sein Studium durchzuziehen, was er ja nun wohl nicht macht.
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die Beziehung zu meinem Sohn nicht sehr gut ist. Kontakte finden im Grunde genommen nur statt, wenn er Geld benötigt. Allerdings ist der Kontakt nicht ganz abgebrochen.
Bin ich Ihrer Ansicht nach unterhaltsverpflichtet?
20.11.2005 | 13:28

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben summarisch beantworten möchte.

Sie werden nicht umhin kommen, den Unterhalt (hälftig) bis zum Ende des Studienfaches zu tragen. Zutreffend haben Sie erkannt, dass das für den Zeitraum des Studiums, Unterhalt im Grundsatz geschuldet ist. Diese Verpflichtung ergibt sich aus § 1601. Insbesondere ist davon auszugehen, dass das Studium die reguläre Ausbildungsfortsetzung nach Abitur und der (berufsbezogenen) Fachausbildung ist.

Es wird daher im Ergebnis die Finanzierung einer optimalen und den Fähigkeiten entsprechende Erstausbildung geschuldet. Der jetzige Abbruch des Studienfaches und die Wahl eines neuen Faches ist dabei unbeachtlich, da auch im Rahmen des Studiums eine gewisse Orientierungsphase besteht, die mit 2-3 Fachsemestern zu bemessen ist. Dieser Zeitrahmen wurde hier noch nicht verlassen.

Im Rahmen des Studiums muss Ihr Sohn seine Ausbildung genauso zielstrebig und mit dem gebotenen Fleiß vorantreiben und abschließen (regelmäßig innerhalb der Regelstudienzeit). Insoweit können Sie Nachweise verlangen, die den Fortschritt im Studium dokumentieren. Sollte Ihr Sohn hingegen nur „bummeln“, können Sie dann natürlich die Unterhaltsleistungen einstellen. Von daher müssen Sie zum Glück nicht Ihr „ganzes Leben“ Unterhalt erbringen.

Die persönlich schlechte Beziehung, ist bei der Frage des Unterhalts vollkommen irrelevant.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Sollten noch Verständnisprobleme bestehen, nutzen Sie doch gerne die kostenlose Nachfragemöglichkeit. Gerne stehe ich auch für die weitere Vertretung (Unterhaltsberechnung pp.) zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über den untenstehenden link!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-


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