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Unterhaltstitel neu bestimmen lassen, bei weiterem Nachwuchs des Zahlungspflichtigen

| 28.07.2021 10:16 |
Preis: 60,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen Unterhaltstitel für mein erstgeborenes Kind zu bedienen. Mein erstgeborenes Kind lebt im Haushalt der Mutter. Seit einiger Zeit habe ich Nachwuchs mit meiner Lebensgefährtin bekommen und ein weiteres Kind ist "unterwegs". Damit habe ich 3 Kinder, eines davon nicht in meinem Haushalt für das ich Unterhalt leiste und zwei Kinder in meinem Haushalt mit meiner Lebensgefährtin. Zudem lebt der Sohn meiner Lebensgefährtin ebenfalls bei uns - so sind wir bald 5 Personen in einem Haushalt.
Kann ich den Unterhaltstitel für mein erstgeborenes Kind daher neu bestimmen lassen? Kosten für Wohnung, Essen und Lebensunterhalt in meinem eigenen Haushalt sind deutlich höher als sie es zum Zeitpunkt des Unterhaltstitels waren.

Mit freundlichen Grüßen

28.07.2021 | 10:44

Antwort

von


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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der Unterhaltstitel ist seinerzeit auf der Grundlage bestimmter Umstände erlassen bzw. geschaffen worden.

Sie haben immer dann einen Anspruch auf Abänderung, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich eine wesentliche Veränderung der der Entscheidung zugrunde liegenden tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse ergibt, vgl. § 238 FamFG und § 323 ZPO.

Die Tatsache, dass Sie inzwischen für mehr als eine Person unterhaltspflichtig sind, also weitere unterhaltsberechtigte Personen mit gleichem Rang (Kinder) hinzugekommen sind, ist eine solche, die erheblichen Einfluss auf die Höhe des zu zahlenden Unterhaltes haben kann.

Von daher sollten Sie den aktuell bestehenden Unterhaltsanspruch umgehend berechnen lassen und im Falle einer sich ergebenden Reduzierung des geschuldeten Unterhaltes dann vom Unterhaltsberechtigten die Zustimmung zu einer entsprechenden Modifizierung des Titels verlangen und bei Weigerung durch Ehebung einer Abänderungsklage umsetzen.

Wird der Titel nicht geändert (egal ob einverständlich oder durch Gerichtsentscheidung), schulden Sie weiterhin den titulierten Unterhalt. Von daher dürfen Sie nicht untätig bleiben, weil Sie dadurch sehr wahrscheinlich Nachteile erleiden.

Sie sollten damit auch deswegen nicht allzu lange warten, weil die gerichtliche Abänderung nicht rückwirkend erfolgen kann, sondern erst ab Rechtshängigkeit des gerichtlichen Antrages, vgl. § 238 Abs. 3 FamFG.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 28.07.2021 | 11:15

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