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Unterhaltspflicht von Vater an mich


| 29.04.2007 17:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde im Herbst alleinerziehende Mutter.
Der Vater will nach einigen Streitereien nun von seinem Kind nichts mehr wissen. Er fordert nach der Geburt einen Vaterschaftstest, den ich zahlen soll und möchte anschließend, wenn er weiß, dass er der Vater ist, nur die mir zustehenden 199,- Euro Kindsunterhalt zahlen.
Sonst möchte er keinen Kontakt mehr.

Meine Frage ist nun: Muß er, als leiblicher Vater, wirklich nur die 199,- Euro Kindsunterhalt an mich entrichten?
Steht mir mehr zu, z.B. auch Kindsmutterunterhalt?

Sein Nettoeinkommen beträgt 1500 Euro (+ Nebenverdienst um die 500 Euro) , meines 1400 + Nebenverdienst 260.
Zum Zeitpunkt der Entbindung ist allerdings mein 1-Jahresvertrag abgelaufen und ich bin somit ersteinmal auf Arbeitslosengeld angewiesen.
Dazu zahle ich 600 Euro Miete (warm), er 400 (warm).

Würde mir in dieser Konstellation mehr zustehen, als der von ihm angenommene Betrag für das Kind?

Vielen Dank im Vorraus für Ihr Bemühen und Ihre Zeit!

Mit freundlichen Grüßen erwarte ich Ihre Antwort...


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Sehr geehrte Ratsuchende,

nach der zur Zeit geltenden Rechtslage beträgt der Unterhaltsanspruch für das Kind tatsächlich 199,00 EUR.

Da das Kind aber erst im Herbst geboren wird, kann der Unterhaltsbetrag noch nicht genannt werden.

Zum einen wird es ab 01.07.2007 eine neue Düsseldorfer Tabelle geben. Welche Kindesunterhaltsbeträge dann angegeben werden, kann noch nicht gesagt werden. Dieses gilt auch im Zusammenhang mit der geplanten Gesetzesänderung des Unterhaltsrechts zum 01.07.2007.

Somit ist es nicht möglich, den Unterhaltsbetrag im Herbst 2007 zu nennen.

Auch Sie haben einen Unterhaltsanspruch gem. § 1615 l BGB. Sie haben einen Anspruch für die Dauer von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt.

Darüberhinaus könnte ein Anspruch für die Zeit von drei Jahren nach der Geburt bestehen.

Im Herbst wird daher unter Berücksichtigung der dann bekannten Unterhaltsbeträge auch Ihr Unterhalt unter Berücksichtigung Ihres Arbeitslosengeldes und den Einkünften des Kindesvaters errechnet werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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