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Unterhaltspflicht gegenüber volljährigen Kindern

| 21.07.2014 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung:

Zur Unterhaltspflicht von Eltern gegenüber volljährigen Kindern.



Unsere Tochter ist 23 Jahre alt und hat eine abgeschlossene Berufsausbildung als Industrie-
kauffrau. Sie lebt momentan noch zu Hause, würde aber gerne ausziehen. Im Moment ist sie allerdings auf Stellensuche, bekommt also Geld vom Arbeitsamt.
Ist es so, dass wir Eltern weiter für sie unterhaltspflichtig sind, wenn sie selber zu wenig Geld verdient, um sich z.B. eine Wohnung zu leisten? Müssen wir diese also mitfinanzieren, wenn sie jetzt auszieht?
Ich meine gelesen zu haben, dass Eltern nur EINE AUSBILDUNG bezahlen müssen.
Wie wäre es also evt.mit einem Anspruch auf Wohngeld, wenn sie eine eigene Wohnung und dabei zu wenig Geld hat?
Oder hat sie (theoretisch) solange einen Anspruch auf kostenloses Wohnen und Kost daheim, wie sie möchte??

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein volljähriges Kind ist nur bis zum Abschluss einer angemessenen Schul- und Berufsausbildung unterhaltsberechtigt.
Darüber hinaus besteht der Anspruch nur für Warte- und Übergangszeiten.
Ihre Tochter ist grundsätzlich verpflichtet sich selbst zu unterhalten und müsste dafür jede zumutbare Arbeit aufnehmen.
Sie müssen davon die sozialrechtliche Seite unterscheiden. Bei SGB II Leistungen ("Hartz IV") werden Kinder unter 25 dem Haushalt der Eltern zugeordnet und können nicht ohne weiteres eine eigene Wohnung nehmen. Das dürfte in Ihrem Fall aber noch keine Rolle spielen.

Ihre Tochter kann natürlich Wohngeld beantragen und der Unterhalt dürfte dabei keine Rolle spielen, weil ein Anspruch nicht mehr besteht.

Ihre Tochter hat keinen Anspruch darauf beliebig lange zu Hause zu wohnen. Es ist Ihre Entscheidung wie lange sie in Ihrem Haushalt lebt. Ihre Tochter könnte während der Stellensuche ja auch vorübergehende Stellen annehmen um den Lebensunterhalt zu bestreiten.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht


Bewertung des Fragestellers 21.07.2014 | 15:59

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