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Unterhaltspflicht für volljährigen Sohn in zweiter Ausbildung

| 27.08.2012 00:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren

wie sieht in unserem Fall die Rechtslage aus.
Sohn meiner Lebensgefährtin 24 Jahre kurz vor Abschluß der 2.Ausbildung
1109 Euro bestehend aus 645 Gehalt,280 Leibrente 184 Kindergeld.
Nach Abzug einiger Fixkosten bleiben Ihm 400 Euro zum Leben(wenn er die unten genannte Wohnung beziehen würde)
Aus Gründen die ich hier nicht angeben möchte will meine Partnerin den Sohn vor die Tür setzen weil ein zusammenleben nicht mehr geht.
Frage ist meine Partnerin nach oben ganannten Angaben zu Unterhalt an Ihm verpflichtet? und was macht Sie wenn er sich weigert den Mietvertrag(Wohnung in Aussicht) zu unterschreiben?

MfG

27.08.2012 | 06:34

Antwort

von


(257)
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85232 Unterbachern
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Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen wie folgt Stellung:

Grundsätzlich sind Eltern während der Ausbildung ihrer Kinder barunterhaltspflichtig, wenn diese nicht im selben Haushalt wohnen. Bei einer zweiten Ausbildung ist dies nur dann der Fall, wenn der Ausbildung vorher mit den Eltern abgesprochen war und diese in einen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit der Erstausbildung steht, der Beruf der ersten Ausbildung aus gesundheitlichen nicht ausgeübt werden kann, dieser unvorhersehbar nicht den Fähigkeiten des Kindes entspricht oder das Kind von den Eltern zur Erstausbildung gedrängt wurde.

Hierzu kann ich ohne weitere Angaben keine rechtliche Beurteilung abgeben.

Hinsichtlich der Höhe des Unterhalts gibt es für Kinder, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen einen Pauschalbetrag in Höhe von EUR 670,00 monatlich. Einkommen des Kindes ist allerdings anzurechnen, sofern es nicht überobligatorisch ist, genauso wie das Kindergeld. Mietkosten sind in diesem Betrag in Höhe von EUR 280,00 enthalten. Kranken - und Pflegeversicherung, sowie Studiengebühren sind hierin nicht enthalten.

Welche Fixkosten Ihrer Schilderung nach in Abzug gebracht wurden, kann ich nicht erkennen.

Eine Verpflichtung, einen Mietvertrag über eine bestimmte Wohnung zu unterzeichnen, besteht nicht.

Abschließend darf ich Sie darauf hinweisen, dass die Beantwortung Ihrer Frage ausschließlich auf der Grundlage Ihrer Schilderung erfolgt und lediglich als rechtliche Einschätzung zu verstehen ist. Das Hinzufügen oder Weglassen von weiteren Sachverhaltsangaben kann möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen. Für eine endgültige rechtliche Beurteilung wäre eine detaillierte, umfassende Sachverhaltsschilderung erforderlich

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 27.08.2012 | 18:29

Sehr geehrte Frau Hein

erstmal vielen Dank für Ihre Antwort.
Was bitte bedeutet"Einkommen des Kindes ist anzurechnen sofern es nicht überobligatorisch ist"?
Mit Fixkosten meinte ich folgendes(alle Summen leicht auf oder abgerundet)
100 Euro Handy
200 Euro Autorate
200 Euro Kostgeld
20 Euro Abo Fitneß
60 Euro Autoversicherung
75 Euro Sky
also ca.655 Euro Ausgaben gegenüber 1109 Euro Einnahmen.


MfG




Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.08.2012 | 21:21

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

hiermit beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Wenn das Kind mehr arbeitet als es müsste, dann ist das Einkommen nicht anzurechnen. Bei der Ausbildungsvergütung ist dies aber nicht der Fall.

Die Fixkosten, die Sie aufgezählt haben, sind nicht abzugsfähig. Ein Unterhaltsanspruch besteht somit nicht.

Ich hoffe Ihnen nun weitergeholfen zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen



Astrid Hein
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 28.08.2012 | 14:06

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